121207GastroHarburg - Die Idee kommt wie gerufen: Der Liedermacher und NDR-Journalist Werner Pfeifer will die mehr als 100 Jahre alte Fischhalle am Kanalplatz nicht nur erhalten, er will sie auch restaurieren und dann ein Galerie-Café einrichten.

„Mir geht es nicht darum, das große Geld zu verdienen“, sagt Pfeifer. „Ich möchte nur ein Stück des Harburger Hafens erhalten.“

 

Pfeifers Planungen sind weit gediehen. So will er in der rund 20 mal 10 Meter großen Halle eine ständige Verkaufsausstellung für Harburger Künstler eröffnen. Auf dem Freigelände rundherum stellt sich Pfeifer Außengastronomie und einen Skulpturengarten für maritime Plastiken vor. „Das wird garantiert ein nettes Ausflugsziel“, sagt er. „So kommt noch mehr Leben in den Binnenhafen.“ Gleich nebenan werde künftig der Traditionsschiffhafen eingerichtet werden. Auch daran hat Pfeifer gedacht: „Das Hafenmeisterbüro können wir auch noch in der Halle unterbringen.“ Schließlich wäre auch noch Platz für die Geschichtswerkstatt Harburg.

Baudezernent Jörg Penner zeigte sich von Pfeifers Idee sehr angetan: „Das würde passen.“ Nun muss allerdings noch die Finanzbehörde zustimmen, da es sich um ein städtisches Grundstück handelt. Die Gefahr: In der Vergangenheit hat die Finanzbehörde sich stets für den meistbietenden Interessenten entschieden – ohne Rücksicht darauf, ob das Projekt ein Quartier attraktiver macht. Allerdings soll Penner schon eine Idee haben, wie er den Deal der Finanzbehörde schmackhafter machen könnte. ag