150324DMHarburg - Am Sonntag, 5. Juli, werden die Senioren-Radrennfahrer in Harburg ihre Deutschen Meister ermitteln. Wie berichtet findet zum fünften Mal eine Deutsche

Straßenmeisterschaft auf Harburgs Straßen statt. Und diese Veranstaltung soll eine Werbung für den Radsport werden - und Lust machen auf Olympische Radsportveranstaltungen in Harburg machen.

Am Dienstag lud der Veranstalter Harburger Turnerbund (HTB) zur Pressekonferenz. Der HTB feiert in diesem Jahr sein 150-jähriges Jubiläum und die DM ist einer der Programmhöhepunkte im Jubiläumsjahr. Im Clubhaus auf der Jahnhöhe stellten die Organisatoren ihr Konzept vor: "Wir erwarten mehr als 300 Starter, die in drei unterschiedlichen Klassen über verschiedenen Streckenlängen an den Start gehen werden", sagte Karl-Heinz Knabenreich.

Rund 50 freiwillige Helfer sollen für einen reibungslosen Ablauf des Renntages sorgen. Gefahren wird auf einer fünf Kilometer langen runde durch Marmstorf. Start und Zielbereich befinden sich am Sinstorfer Weg in Höhe der Lessing  Stadtteilschule. Die Rennstrecke verläuft über die Straßen Langenbeker Weg, Lürader Weg, Feuerberg, Marmstorfer Poststraße, Marienkäferweg, Prachtkäferweg, Sandkäferweg, Hirschkäferweg, Marienkäferweg, Sinstorfer Kirchweg und Sinstorfer Weg.

"Die Anwohner an der Rennstrecke werden immer wieder die Möglichkeit bekommen mit den Pkw zu ihren Häusern zu gelangen, oder von dort wegzufahren", betont Knabenreich. Lediglich der Sinstorfer Weg mit dem Start- und Zielbereich wird während des Rennens komplett gesperrt werden.

Der Rundkurs ist gespickt mit giftigen Anstiegen. Eine Schlüsselstelle wird allerdings die Straße Feuerberg mit seinem rund 300 Meter langen Anstieg sein. "Selbst wenn man oben ist, gibt es noch eine weitere Steigung an der Marmstorfer Poststraße. Hier wird es echt schwer für die Rennfahrer", sagt Radsport-Experte Uwe Varenkamp. Und: "Das wird auch fürs Zuschauen ein neuralgischer Punkt."

Der Etat der Veranstaltung beläuft sich auf rund 40.000 Euro. 10.000 Euro übernimmt das Landessportamt, der Rest soll durch Sponsorengelder zusammenkommen. Unter anderem ist die Sparkasse Harburg-Buxtehude als Sponsor mit im Boot.

Sollte Hamburg Erfolg mit seiner Olympia-Bewerbung haben, wünschen sich die Organisatoren, das auch ein Straßen-Wettbewerb im Süden Hamburgs stattfinden wird. Knabenreich: "Mit dieser Veranstaltung wollen wir zeigen, dass der Süden Hamburgs nach wie vor eine Radsporthochburg ist. Wir freuen uns auf viele Zuschauer, die für Stimmung an der Rennstrecke sorgen werden." (cb)