141116AurubisNeugraben - Beim Heimspiel gegen Potsdam hat der VT Aurubis Hamburg am Sonnabendabend vor 1.200 Zuschauern in der CU Arena nach knapp zwei

Stunden Spielzeit einen wertvollen Punkt ergattert. Bei der 2:3-Niederlage (15:25, 19:25, 26:24, 25:22 und 12:15) gegen den SC Potsdam erwischte das Team von Dirk Sauermann zunächst den deutlich schlechteren Start, konnte sich aber nach 0:2-Satzrückstand beeindruckend ins Spiel zurückkämpfen und seine Zuschauer mitreißen.

Die Gäste aus Potsdam begannen sehr druckvoll und ließen die Gastgeberinnen zunächst nicht ins Spiel finden. In den ersten beiden Sätzen fanden Kapitän Alexis Olgard und ihre Mitspielerinnen kein dauerhaft durchschlagendes Mittel, um die Gäste in Bedrängnis zu bringen. Demzufolge brachten es die erfolgreichsten Angreiferinnen der Gäste zu diesem Zeitpunkt auf 13 beziehungsweise 11 Punkte, während es auf Hamburger Seite lediglich 6 und 7 Zähler waren. Dabei agierten die Hamburgerinnen erneut während des gesamten Spiels aus einer guten Annahme.

Nach der 10-Minuten-Pause zeigte sich dann, dass Potsdams Trainer Alberto Salomoni mit seiner vor dem Spiel getätigten Aussage, dass heute alle möglich sei, vorausgeahnt hatte, was die Zuschauer in der CU Arena noch erwartete. Im dritten Satz konnten die Hamburgerinnen den Druck urplötzlich deutlich erhöhen und die Gäste mit 26:24 bezwingen. Für das 1:2 ist exemplarisch, dass es Natalia Cukseeva in diesem Satz gelang, ihr Punktekonto von 7 auf 14 Punkte zu verdoppeln. In der Folge trugen sich Team und Fans gemeinsam Richtung Satzausgleich, der gleichbedeutend mit dem wichtigen Punktgewinn war.

Auch im Tie-Break waren die Hamburgerinnen zunächst auf der Erfolgsspur geblieben. Beim zwischenzeitlichen 10:8 hofften Zuschauer und Team den zweiten Saisonsieg feiern zu können. Leider gelang es danach den Potsdamerinnen, die wichtigen Bälle auf der Habenseite zu verbuchen und sich nach 16 Spielminuten im Tiebreak mit 15:12 das Spiel und zwei Punkte zu sichern. (cb)