140103Rad1Harburg - Wenn sich am kommenden Wochenende die Deutsche Querfeldein-Elite im bayrischen Döhlau trifft, um ihre

Deutschen Meister zu ermitteln, dann wollen auch viele Radsportler der Harburger Radsport Gemeinschaft (HRG) ein Wörtchen bei der Titelvergabe mitreden. Sieben Fahrer aus Harburg haben für die DM gemeldet und werden am kommenden Wochenende bei der zweitägigen Veranstaltung dabei sein.

Die Chancen für die Truppe aus Harburg, die mit zahlreichen Fans und Betreuern nach Döhlau reisen wird, steigt wenn es kalt und trocken ist: "Die Strecke ist, wenn es sehr kalt oder sogar gefroren und trocken ist, eine Runde, auf der vor allem die Straßenrennfahrer gut zurechtkommen werden. Wenn es regnet, dann wird es eine Schlammschlacht in den langen Graspassagen geben. Auf Grasmatsch kommen unsere Harburger Radcrosser allerdings nicht so gut zurecht", sagt Frank Plambeck, Trainer und Fachwart für Rennsport in der HRG gegenüber harburg-aktuell. Folgende Fahrer der HRG nehmen an der DM in Döhlau teil:
Stefan Warda wird bei den Senioren 2 (41 bis 50 Jahre) an den Start gehen. Der Sportler ist derzeit Führender in der renommierten Stevens-Wertung und strebt bei der DM einen Platz um Platz 10 an.
Moritz Plambeck startet in der Schülerklasse. Der amtierende Landesmeister möchte bei der DM auf dem 10.Platz landen. Sein Bruder Philipp Plambeck  fährt in der Jugendklasse, "Philipp möchte heile, ohne Defekt ins Ziel kommen, gut wäre etwa Platz 15", sagt Plambeck.

Julian Lehmann kämpft in der Klasse der U-23-Fahrer. Der junge Mann - er wurde Vierter beim140103Rad2 Weihnachtscross in Appelbüttel - strebt Platz 10 an. Durch seinen Umzug nach Den Haag in den Niederlanden, wo er derzeit ein Studium absolviert, hat er allerdings einen Trainingsrückstand.
Lucas Carstensen, ebenfalls U 23, ist der Aufsteiger des Jahres in der vergangenen Straßensaison. Er wurde in seiner Klasse Landesverbands-Meister im Straßenfahren. Plambeck: "Bei der DM möchte unter der ersten 5 Fahrer kommen, um sich für die WM zu qualifizieren."

Jannick Geisler, der dritte U-23-Fahrer der HRG, war bereits zwei Mal Deutscher Meister. Nach der Silber-Medaille im Vorjahr möchte er jetzt wieder eine Medaille gewinnen. Plambeck: "Von Platz 1 bis 5 ist dieses Jahr bei ihm alles möglich."
Lauritz Urnauer, will bei den Junioren möglichst weit vorn landen, nach der EM-Teilnahme im November hofft er auf eine Platzierung unter den ersten 5. Allerdings ist er seit Wochen gehandicapt wegen Krankheit. Unter anderem quält ihn eine hartnäckige Magen-Darm-Grippe. (cb)