121226weihnachtscross9Harburg – Ist das gefährdete Weihnachts-Radcross an der Kuhtrift in letzter Minute doch noch gerettet worden? Wie berichtet konnten sich die Harburger Radsport Gemeinschaft

und der Eigentümer des Waldes, die Immoforst OHG, in Versicherungsfragen nicht einigen. Nach dem Bericht auf harburg-aktuell hatte sich  Bezirksamtsleiter Thomas Völsch eingeschaltet und als Vermittler angeboten. „Es wäre schade, wenn diese Traditionsveranstaltung an so einem Detail scheitern würde, sagt Völsch.

Gestern haben sich nun Heinrich Schabert jun. von der Immoforst OHG und Vertreter des Hamburger Sportbunds und der Harburger RG bei Völsch an einen Tisch gesetzt, zum Teil per Telefon zugeschaltet.

Nach übereinstimmenden Berichten ist das Problem erkannt worden: Die bisher üblichen Versicherungen seitens des Sportbunds  haben eine Lücke, wenn die Veranstaltung auf privatem Grund ausgetragen wird. Dann müssten die Gesellschafter der Immoforst im Extremfall auch mit ihrem Privatvermögen haften. Das wollten sie nicht, umgekehrt wollten die Verantwortlichen der Harburger RG das auch nicht.

Jetzt hat der HSB zugesagt, diese Lücke so schnell wie möglich zu schließen. Gelingt das, könnte das Radcross wie gehabt am 2. Weihnachtsfeiertag an der Kuhtrift stattfinden.

„Das Gespräch ist jedenfalls in freundschaftlicher Atmosphäre und sehr konstruktiv verlaufen“, sagt Bezirksamtssprecherin Bettina Maak. ag