131027VolleyballNeugraben - Das war eine Enttäuschung für die Spielerinnen vom VT Aurubis. Am Sonnabend wollten sie beim Köpenicker SC die ersten Punkte der Saison 2013/2014

einsammeln. Die Heimreise traten sie nach dem spiel mit leeren Händen an.  Deutlich hatten sie vor 712 Zuschauern in der Halle Hämmerlingstraße in berlinverloren. 0:3 hieß es beim Schlusspfiff (20:25, 15:25 und 20:25).

Zwar gelang es den Spielerinnen von Trainer Helmut von Soosten in jedem Satz zu Beginn auch einmal in Führung zu gehen, im dritten Satz gar einmal mit fünf Punkten, aber Stabilität kam dadurch nicht ins Spiel der Kupfer-Ladies. Wohin man auch in der Statistik blickt, der Sieg der Köpenicker Gastgeberinnen geht auch in der Deutlichkeit völlig in Ordnung. Lediglich bei den Auszeiten konnten VT Aurubis Hamburg mit 6:1 gewinnen. Ansonsten fehlte es vor allem an Durchschlagskraft. Die Angriffswertung gewann das Köpenicker-Team um die Hamburgerin Saskia Radzuweit mit 43 zu 29 Prozent ebenso deutlich, wie die anderen „Wertungen“. Im Block hieß es nach drei Sätzen 8:12 aus Hamburger Sicht. Auch in der Annahme gab es nichts zu holen. Bei der „positiv gewerteten Annahme“ hieß es 57 zu 35 Prozent aus Köpenicker Sicht und bei der „perfekten Annahme“ ebenso deutlich 29 zu 13 Prozent.Lediglich im dritten Satz, als Mannschaftsführerin Imke Wedekind von Helmut von Soosten auf die Diagonalposition beordert wurde und Eva Michalski für Flore Gravesteijn ins Spiel kam, sah es kurzzeitig nach einer kleinen Wende aus. Doch der KSC konterte in der Crunch-Time mit einer beeindruckenden 11:3 – Rallye. Das Team aus Neugraben bleibt damit das Schlusslicht der Tabelle. zv