130325basketsHarburg- Für die Harburg-Basktes ging am Samstagabend eine Super-Spielzeit zu Ende. Zum Abschluss in der Regionalliga Nord verloren die Korbjägerinnen zwar beim SV Halle II

mit 39:72. Diese Niederlage konnte über eine grandiose Saison allerdings nicht hinwegtäuschen, an deren Ende der fünfte Tabellenplatz steht. "Dass hätten wir uns vorher nicht erträumen lassen", sagt Coach Ron Tietgen.

Satte 16 Punkte sammelten die Basketball-Damen, mit einem Sieg in Halle hätte man sogar die vierten Rang erklimmen können. Tietgen: "Wir haben in Halle einfach nicht das abgerufen, was nötig gewesen wäre."

Trotzdem: Der fünfte Platz gleicht einer Sensation. Schon Anfang Januar, als die Hamburgerinnen zum Höhenflug ansetzten, musste das vor der Saison ausgerufene Ziel "Klassenerhalt" angepasst werden. "Es hat sehr viel funktioniert und wir haben gemerkt, dass mehr möglich ist", erinnert sich Tietgen, der den großen Zusammenhalt als Erfolgsgeheimnis nennt: "Es herrscht innerhalb der Truppe ein gutes Klima. Die Mädels haben füreinander gekämpft. Und das war sicher ein ganz wichter Faktor."

Neben Teamgeist und guter Stimmung erwiesen sich auch die Personalentscheidungen der sportlichen Leitung als goldrichtig. So kamen mit Ina Bergmann, Karen Peters und Evelin Mangkod drei wichtige Spielerinnen rechtzeitig zur Regionalliga-Saison aus der Baby-Pause zurück. Tietgen: "Sie waren dieses Jahr mit ihrer Erfahrung Eckpfeiler des Teams." Darüberhinaus wurde der Kader qualitativ mit den beiden Flügelspielerinnen Kathrin Weiler und Melanie Koppel sinnvoll ergänzt. Dazu spielte Rebecca Kueny, seit 2010 bei den Baskets, eine bärenstarke Saison. Sie war mit 184 Punkten in 13 Spielen die beste Werferin im Team, ligaweit rangiert sie damit auf Platz vier.

Mit dem Erfolg in dieser Spielzeit dürften die Ansprüche und Ziele der Baskets steigen, dessen ist sich auch das Trainer-Duo bewusst. "Wir werden uns demnächst zusammensetzten und mit den Planungen für die neue Spielzeit beginnen. Jetzt wollen wir erstmal den Erfolg genießen." Doch auch für die Saison 2013/14 sieht es gut aus. Tietgen: "So wie es aktuell aussieht bleiben bis auf Kathrin Weiler, die ein halbes Jahr nach Schweden geht und im Januar wiederkommt, alle Spielerinnen bei uns", freut sich Tietgen. Konstanz und Kontinuität herrscht auch auf der Trainerposition: Wie der Verein bekannt gab, werden sowohl Mangkod als auch Tietgen noch mindestens ein weiteres Jahr an der Linie stehen.

Die Voraussetzungen für eine erneute Super-Saison sind also vorhanden. (pw)