130126vtaNeugraben- Nach dem erfolgreichen Auswärtssieg bei Hapoel KFAR-SABA in Israel und dem damit verbundenen Einzug in das Viertelfinale des Challenge-Cups, stand dem VT Aurubis am Samstagabend der "raue Bundesliga-Alltag"

in Neugraben bevor. Und siehe da: Die Volleyball-Frauen  schafften es vom Europapokal- in den Liga-Modus umzuschalten.

 

Gegen den Tabellen-Nachbarn Köpenicker SC gewann das Team von Trainer Helmut von Soosten mit 3:0. Der Schlüssel zum Sieg waren Effektivität, Cleverness und eine hohe Spielintelligenz; Attribute die letztlich ausreichten um die "englische Woche" erfolgreich abzurunden.

Von Soosten sagte nach dem Spiel: "Wir haben heute sicher keine Entertainer-Qualitäten gezeigt. Und trotzdem hat die Mannschaft taktisch sehr stark gespielt und alle Sorgen vor der Partie ins Positive umgekehrt. Das macht mich stolz." Für die große Show hatten die Volleyball-Frauen in der CU-Arena in der Tat nicht gesorgt, allerdings war das nach den Reisestrapazen und der Fülle an Spielen in den letzten Wochen auch nicht gefragt, wie von Soosten betonte: "Wir haben genau das abgerufen, was gefordert war, damit wir die Punkte hier bei uns behalten."

Mit dem Selbstvertrauen und der Leichtigkeit, die das Team seit dem Trainerwechsel von Jean-Pierre Staelens hin zu Interims-Coach von Soosten ausstrahlt, gelang es dem VTA von Anfang an Druck auf die Gäste auszuüben. Schnell flimmerte im ersten Akt ein komfortabler 13:5 Vorsprung über die Anzeigetafel. Zwar konnte sich Köpenick in der Folge etwas vom Angriffswirbel der Hamburgerinnen befreien, der Satzgewinn mit 25:21 war aber nicht mehr zu verhindern. Den zweiten Satz gewann der VTA ebenfalls nach einer technischen Auszeit mit 25:21, ehe nach einem 25:22 im dritten Satz der Sieg perfekt war.

Für die Volleyball-Frauen heißt es nun möglichst schnell zu regenerieren, denn schon am Mittwoch geht es in der CU-Arena gegen Allianz MTV Stuttgart (20:00 Uhr) weiter. Von Soosten blickte nach dem Sieg am Samstagabend schon wieder nach vorne und gab die Richtung vor: "Wir sind auf einem guten Weg, aber das Niveau müssen wir jetzt einfach halten. Dann werden wir sehen, was am Ende dabei herauskommt." (pw)