121104vta Neugraben- Der VT Aurubis Hamburg hat das zweite Heimspiel gegen den VC Wiesbaden mit 3:1 verloren und damit den Befreiungsschlag verpasst. (22:25; 25:19; 25:27; 23:25). Das Team von Jean-Pierre Staelens wartet in

der neuen Saison noch immer auf einen Sieg. Mit vier Niederlagen in vier Spielen steht dem Volleyballklub, der sich vor der Saison mit international erfahrenen Spielerinnen verstärkte, die erste handfeste Krise ins Haus.

Der  VTA begegnete dem VC Wiesbaden vor 783 Zuschauern in der "CU-Arena" zwar lange auf Augenhöhe, leichtsinninge Fehler sowie mangelnde Cleverness in den entscheidenden Phasen des Spiels brachten die "Kupfer-Ladies" aber erneut um den Lohn.

Im ersten Satz bereitete der Gast den Hamburgerinnen durch eine gute Feldabwehr und starke Annahme Probleme und gewann verdient mit 25:22. Der zweite Satz begann aus Sicht des VTA genauso fahrig wie der Erste, schnell lagen die Volleyball-Damen mit 5:3 zurück. Dann wechselte Headcoach Staelens Saskia Radzuweit ein und plötzlich wendete sich das Blatt. Die Außenangreiferin sorgte für deutlich mehr Stabilität im Spiel und hatte einen großen Anteil daran, dass sich das Staelens-Team den Satz nach 26 Minuten mit 25:19 sicherte.

Doch wer glaubte, der Ausgleich würde für neues Selbstvertrauen und Sicherheit sorgen, sah sich getäuscht. Sowohl beim Stand von 24:24, als auch bei 25:25 spielte der VT Aurubis zwei Aufschläge leichtfertig ins Aus, Wiesbaden nahm die "Geschenke" dankend an und verwandelte den dritten Satzball zum 27:25. Nervosität und Unschicherheit prägten dann auch den vierten Satz. Der VTA fand gegen den harten Angriffsschlag der Gäste kein Mittel und verlor den entscheidenden Satz.

Nächsten Samstag reisen die Volleyball-Damen zum VCO Berlin (17.30 Uhr). Dort muss endlich die Wende her. (pw)