110223staelensAachen- Das haben sich sportliche Leitung, Mannschaft und Fans ganz anders vorgestellt. Zum Auftakt der neuen Bundesliga-Saison mussten die Volleyball-Frauen des VT Aurubis gegen Alemannia Aachen eine knappe 3:2 Niederlage

hinnehmen (25:18; 20:25; 25:20; 22:25; 15:17). In einem "krimireifen" Spiel, dass insgesamt 133 Minuten dauerte, gab das Team von Headcoach Jean-Pierre Staelens vor 2.127 Zuschauern im Hexenkessel an der Neuköllner Straße eine 2:1 Führung aus der Hand.

Dabei legten die Hamburgerinnen einen traumhaften Start bei der Alemannia hin. Nach einem ausgeglichenen ersten Satz, in dem es zwischendurch 13:13 stand, gelang es den "Kupfer-Ladies" sich abzusetzen. Am Ende des ersten Satzes stand ein 25:18 auf der Anzeigetafel. Im zweiten Satz bot die Heimmannschaft unter der Regie von Trainer Stefan Falter eine überzeugende Leistung arbeitete sich einen 21:16 Vorsprung heraus und gewann schließlich mit 25:20.

 

Doch trotz des 1:1 Satz-Ausgleichs zeigte sich der VTA um Mannschaftsführerin Imke Wedekind souverän und entschied den dritten Satz nach einer "Crunch-Time" mit 25:20 für sich. Doch dann folgte das große Comeback in Schwarz-Gelb. Trotz eines vermeintlich komfortablen Vorsprungs des VTA im vierten Satz von 16:12, kämpfte sich Aachen zurück. Bis zum 21:21 ging es hin und her, dann gelang der Alemannia mit einem Doppelschlag der Satz-Sieg. Am Ende holte Aachen den Sieg im Tie-Break mit 17:15 und sicherte sich so die ersten Zähler der "frischen" Spielzeit.

Nach der überraschenden Niederlage empfangen die Volleyball-Frauen am 27.10. den Double-Sieger Schweriner SC. In der heimischen CU-Arena dürfe die Aufgabe nicht leichter werden. (pw)