041009wilhelmsburg2Wilhelmsburg - Nach genau 92 aufreibenden und spannenden Minuten war es endlich geschafft! Co- Trainer  Manuel Garcia, der interimsweise den Chefcoach Thorsten Bettin vertrat, riss die Arme gen Himmel

und stieß einen kurzen Jubelschrei aus. Soeben gewann  ESV Einigkeit Wilhelmsburg bei starkem Regen zuhause gegen den Tabellensechsten aus Wandsetal. Das Spiel hatte direkt mit einem Paukenschlag begonnen. Denn bereits in der 4. Minute konnte der Gast durch einen genialen Pass in die Schnittstelle der Abwehr mit 1:0 in Führung gehen. Der Torschütze hieß Pascal Asante- Sefa. Doch der frühe Gegentreffer schien Wilhelmsburg nicht zu beeindrucken, 4 Minuten später hebelte ein langer Ball die TSV Abwehr aus- das 1:1, laut Manuel Garcia „eine tolle Reaktion seiner Mannschaft“. Nach dem direkten Ausgleich neutralisierten sich beide Teams weitestgehend und so gab es auf beiden Seiten gute Möglichkeiten.  Und als hätte es symbolträchtigen Charakter  kam mit dem 2:1 für Einigkeit die Sonne heraus. Vorher jedoch gab der Schiedsrichter ein Freistoßtor von Wandsetal aufgrund einer vermeintlichen Abseitsstellung nicht. Im zweiten Durchgang nahm das Spielniveau ab, beide Mannschaften mussten ihrem schnellem und kraftzehrendem Spiel Tribut zollen. Nun lebte die Begegnung  nicht mehr von ihren spielerischen Glanzpunkten, sondern vielmehr  von der Spannung. In der 78. Minute sorgte Yasin Topal mit dem 3:1 bei den Fans wie bei den Verantwortlichen für Erleichterung, alle erwarteten nun entspannte Schlusszehnminuten. Doch die Hoffnung verflog bereits fünf Minuten später, Wandsetal konnte mit einem schön herausgespielten Treffer von Erdal Akyol nochmal verkürzen.  Der Treffer kam aber zu spät und war lediglich noch „Ergebniskosmetik“. Am Ende zeigte sich Manuel Garcia zufrieden und möchte seine Mannschaft am Ende der Saison unter den ersten fünf Teams sehen. Den nächsten Schritt kann Einigkeit Wilhelmsburg nächste Woche machen, dann geht die Reise nach Neuland. (pw)