091002EgenbuettelRellingen- Wenn man nach dem Abpfiff in die Gesichter der Spieler des FC Süderelbe schaute, so sah man enttäuschte und bedrückte Mienen. Soeben verloren die  „Kicker“ das Freitagabendspiel der Landesliga Hammonia,

auswärts beim SC Egenbüttel mit 0:4.  Saft-, kraft- und ideenlos präsentierte sich das Team von Thorsten Conehl fast über 90 Minuten. Schon vor dem Anpfiff war klar, dass der Mittelfeldspieler Hakan Menges  ausfallen würde. Ein herber Verlust. In der ersten Halbzeit zog sich Süderelbe weit zurück und versuchte über die schnellen Daniel Schröder und Ömer Taskin zu kontern,  was in der 34. Minute beinahe zum Erfolg geführt hätte. Nach einem klasse Zuspiel von Ömer Taskin scheiterte Eugen Götz völlig freistehend am Torwart. Trainer Conehl zeigte sich verärgert,  ob der schlechten Chancenverwertung seiner Mannschaft und meint: „Wenn du auswärts deine Torchancen nicht nutzt, wird es eben schwer. Da müssen wir einfach konzentrierter sein.“ Und wenn manch ein Fan nun einen Sturmlauf des FC Süderelbe erwartete, so wurde er bitter-böse enttäuscht, denn dies sollte auf lange Sicht die beste Tormöglichkeit bleiben. In der zweiten Halbzeit spielte die Heimmannschaft groß auf und ging in der 66. Minute verdient in Führung, da Süderelbe die Kompaktheit und Organisation vermissen ließ, die sich der Coach wünscht.

 

Bereits zwei Minuten später erhöhte Egenbüttel durch Maik Fischer auf 2:0. In der 70. Minute versuchte Thorsten Conehl dem Offensivspiel seiner Mannsschaft noch mal  Impulse zu verleihen und brachte  Jonas Lancker. Doch ab diesem Zeitpunkt waren seine Spieler gedanklich wohl schon in der Kabine,  Süderelbe  kassierte die Gegentreffer 3 und 4. Kurz vor Speilende sah Tobias Rüpke eine rote Karte, da er den Schiedsrichter beleidigte. Thorsten Conehl mahnt seine Spieler an, „endlich Konstanz in die Leistungen zu bekommen, ansonsten wird es brutal gegen den Abstieg gehen“. Damit anfangen kann die Mannschaft schon nächste Woche, wenn es am Opferberg gegen TUS Holstein geht. (pw)