100909ReitvereinEhestorf - Knapp zwei Wochen vor dem Start der Olympischen Spiele in London findet am 14. und 15. Juli in Ehestorf das traditionsreiche LPO-Turnier des Harburger Reitvereins (HRV) statt. Ganz nach dem olympischen Motto „citius, altius, fortius“ geht es auch bei diesem über die Landesgrenzen hinaus bekannten Turnier in Hamburgs Süden vom frühen Samstag bis späten Sonntagabend um schnellere Parcours mit knappen Wendungen und weiten Galoppstrecken, um höhere Hindernisse (erstmals ein Zwei-Sterne-M-Springen!) und um kräftigere Preisgelder,unter anderem für die Zwei-Sterne-Dressur.

 

Bereits vor der Ausschreibung waren diesmal durch Mundpropaganda in der norddeutschen Reiterelite fast eintausend Meldungen für die insgesamt 16 Dressur- und Springprüfungen eingegangen. Über 4000 Zuschauer und 2000 Reiter begeisterten sich schon im letzten Jahr an der guten Organisation. An diesem Wochenende sollen diese Rekorde nun bei Sonnenschein und vorausgesagten besten Temperaturen purzeln. Der eine oder andere Berufsreiter, der am 14. Juli noch bei den Landesmeisterschaften in Hannover teilgenommen hat, darf für den Sonntag (15.7.) in Harburg  sogar noch mit frischen Pferden und einer Wild Card starten. Turbo-Reiter, die in dieser Saison schon in Jesteburg, Luhmühlen, Scharnebeck, Hanstedt und Sieversen gewonnen haben, wollen es auf dem HRV-Turnier noch einmal im harten Konkurrenzkampf wissen. Gemeldet sind auch Reiter aus Costa Rica, Dänemark und Lettland.

Internationales Flair also beim HRV. Das ist vor allem einer schönen Frauen-Power zu danken: Der 1. Vorsitzenden Andrea Sjursen-Stein sowie der Leiterin Schulreitbetrieb Birthe Peters. Beide haben, natürlich mit vielen männlichen Helfern, auf dem wohl schönsten Turnierplatz ganz Hamburgs sowie in der mächtigen, 1600 Quadratmeter großen Dressurhalle dafür gesorgt, dass an diesem Wochenende begabter Nachwuchs sowie norddeutsche Reiterelite mit  Ehrgeiz und Sportsgeist das HRV-Turnier zu einem großen Event mit viel Spannung machen werden. Birthe Peters: „Viele Pferdedamen aus gutem Stall sowie schöne Amazonen in Frack , Zylinder und weißer Hose werden im Dressurviereck für Anmut und Eleganz sorgen. Die mit dem Pferde tanzen brauchen dabei ebenso viel Muskulatur und Kraft wie unsere Springreiter“.

Und die 1. Vorsitzende, Sjursen-Stein ergänzt: „Natürlich haben wir nicht nur mit Hufschmied, Tierarzt und Sanitäter an die Sicherheit von Pferd und Reiter gedacht, sondern auch an den Komfort für die Zuschauer!“. Als da wäre: Ein riesiger Parkplatz, Cafe-, Bier- und Prosecco-Bars, ein Turnierfotograf, Crêpes- und Würstchenstände, ein Catering-Angebot vom Kiekeberg-Restaurant, eine Ausstellung der schönsten Mercedes-Limousinen sowie einen ganz speziellen Schmuckstand: Da schafft ein Künstler vor Ihren Augen Schmuck für Mensch und Pferd... nur aus Pferdehaar. dl