Olaf Preuß (links) und Andreas Theinert organisieren das 100 Jahr Fest. Foto: einHarburg - Wenn die „Freie Sportvereinigung Harburg“ von 1983 e.V., kurz „FSV“ genannt, am kommenden Sonnabend, 5. September, an der Außenmühle am Vinzenzweg 20 seine hundertjährige Fußball-Geschichte mit einem rauschenden Fest gebührend feiert, dann kündigt sich Großes an.

„Es sind alle aktiven, passiven und ehemaligen Mitglieder herzlich dazu eingeladen, sowie natürlich auch unsere Nachbarn und weitere Interessierte, mit uns zusammen einen tollen Tag zu verbringen“, sagt Mitorganisator Olaf Preuß.

Von 13 bis 18 Uhr wird auf dem Sportplatz und im beziehungsweise am Vereinsheim „Entennest“ ein aufregendes und vielfältiges Programm für die ganze Familie angeboten.

„Von den vier teilnehmenden FSV-Sportabteilungen werden der Fußball mit mindestens fünf Punktspielen, die Turner, die Volleyballer und die Judokas mit den unterschiedlichsten Aktivitäten, Darbietungen, Showtrainings oder Schnupperkursen dabei sein. Außerdem ist ein Kleinkinder-Bereich vorm „Entennest“ geplant“, so der Zweite Vorsitzende Preuß.

Die FSV-Fußballabteilung, die gegenwärtig diverse Kinder-, Frauen- und Herrenmannschaften von der G-Jugend (ab drei Jahren) bis zur Liga umfasst, wurde im Jahr 1909 von der damaligen „Arbeiter-Turnerschaft 1893 e.V.“ gegründet.

Nach dem Zusammenschluss mehrerer Vereine 1945 wurde der Klub der „Außenmühlen-Haie“ in die heutige „Freie Spielvereinigung Harburg“ umbenannt und hatte mit der 1. Ligamannschaft der Männer viele Erfolge, aber auch einen Abstieg in die Kreisklasse erlebt.

„Der Höhepunkt war sicherlich im Jahr 1982 der 3:2-Sieg nach Verlängerung gegen Altona 93 im Aufstiegsspiel zur Verbandsliga vor zirka 5000 Zuschauern, in dem unser berühmtester FSV-Spieler Karl-Heinz („Schnickel“) Nowotny alle drei Tore erzielte“, erzählt Mitorganisator Andreas Theinert (52), der Leiter Fußballabteilung ist. (str)