110422aurubisNeuwiedenthal-Die Volleyball Bundesliga-Saison biegt so langsam auf die Zielgerade ein. Für die Damen des VT Aurubis haben die verbleibenden drei Partien alle Endspielcharakter, schließlich hofft die Chef-Etage, dass das Team von Coach

Jean-Pierre Staelens noch mit dem letzten Atemzug in die Europapokal-Ränge rutscht und eine damit insgesamt enttäuschende Serie ein versöhnliches Ende findet.

Nur haben es die Damen nicht mehr selbst in der Hand und sind auf Ausrutscher der Konkurrenz aus Suhl und Wiesbaden angewiesen. Staelens sagt dennoch im Brustton der Überzeugung: "Wenn wir jetzt keine Punkte mehr lassen, dann haben wir eine realistische Chance."

Dafür wäre ein Sieg am Ostermontag gegen Allemannia Aachen (15:00/Süderelbe-Arena) von elementarer Bedeutung. Gegen den Tabellensiebten "dürfen wir nur wenige Sätze verlieren."  Die Fans im eigenen Wohnzimmer könnten laut Staelens zum entscheidenden Faktor werden. "Es haben sich zahlreiche Supporter aus Aachen angekündigt und die machen immer richtig Stimmung, dass haben wir im Hinspiel hautnah erlebt. Die zählen zu den lautesten Anhängern in der Liga", so der Niederländer. Damit seine Damen unter dem ohrenbetäubenden Lärm nicht "baden" gehen, appelliert er an die eigenen Zuschauer: "Wir brauchen auf alle Fälle die Unterstützung unserer Fans."

Bis zum Spiel gegen die Überraschungsmannschaft aus Aachen, ruft der Übungsleiter noch dreimal zum Training. Dort mischt die zuletzt verletzte Danubia Costa Caldara zwar wieder munter mit, "ein Thema für das Spiel ist sie aber nicht." Gelaufen ist die Saison indes für Rese McNatt, die nicht rechtzeitig wieder auf die Beine kommt. (pw)