110402boxen11Harburg - Da flogen die Fäuste. In der Kerschensteinerstraße wurden am Samstag die Hamburger Meisterschaften im Kickboxen ausgetragen. Für die Junioren, Jugendlichen, Damen und Herren ging es nicht nur um den

Landesmeistertitel, sondern auch um die Qualifikation für die deutschen Meisterschaften.

Für die Sportler eine gute Bühne, um ihre Qualitäten vor rund 200 Besuchern zur Schau zu stellen. Und das war auf allen vier Matten zu spüren. Es wurde gekickt, geschlagen und gerangelt- natürlich nur mit fairen Mitteln in respektvollem Umgang. Darauf legt "Grün-Weiss Harburg als Ausrichter ganz besonders viel Wert. Gunnar Strietzel vom GWH sagt: "Wir richten die hamburger Meisterschaften jetzt seit knapp zehn Jahren aus. Die Begeisterung der Sportler ist  groß und die Resonanz der Zuschauer gut, so dass die Veranstaltung jedes Jahr wieder in Harburg stattfindet."

Für die Sieger gab es Medaillen und Pokale, besonders die Junioren strahlten mit der Sonne um die Wette. Von den fünfzehn Teilnehmern des Grün-Weiss Harburg stachen die Brüder Hashmaptullah und Assadullah Assis heraus. Beide wurden in ihren Altersklassen Hamburger Meister. Neben dem reinen Kickboxen gab es auch noch klassische Kampfkunst wie Judo und Ju-Jutsu mit teilweise akkrobatischen Vorstellungen zu bestaunen. "Das Kickboxen hat seine Wurzeln in Kampfsportarten wie beispielsweise dem Judo. Darum haben neben dem Kickboxen auch andere Sparten teilgenommen", so Strietzel.

Schwere Verletzungen blieben bis auf das branchenübliche Nasenbluten und kleinen "Cuts" weitesgehend aus. Ein Mädchen bekam einen Schlag in die Magenkuhle, die Sanitäter konnten aber helfen. Nach den Meisterschaften in Harburg wartet auf Boxer und Fans schon das nächste sportliche Highlight. Am 9. April finden in der IGS Barsbüttel die German Open 2011 statt.  (pw)

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