110213aurubisvssonthofen2Neuwiedenthal- Es war immer das gleiche Wort, dass bei den Spielerinnen und Verantwortlichen des VT Aurubis große Sehnsucht auslöste. Es lautete "Konstanz". Die Saison war bis vor kurzem eine wilde Achterbahnfahrt, klasse Leistungen wechselten mit schwächeren Auftritten

und bitteren Punktverlusten.

Mittlerweile aber scheinen die Volleyball-Damen eben jene Konstanz zu finden. Nach den Siegen gegen das SWE Volley-Team, VCO Berlin und Allemannia Achen tüteten die Sportlerinnen am Sonntagmittag zuhause gegen das Allgäu Team Sonthofen, mit einem 3:0 (25.21; 25:18; 25:18), den vierten Sieg in Folge ein.

Die alles entscheidende Frage die nun um die Süderelbe-Arena kreist, lautet: Starten die Damen im blauen Trikot jetzt eine richtige Serie? Trainer Jean-Pierre Staelens jedenfalls freut sich über vier gewonnene Spiele: "Die geben uns Sicherheit und Selbstbewusstsein, das wirkt sich positiv auf unserer Spiel aus."

Mit der Darbietung seiner Spielerinnen war der Niederländer bis auf kleine Außnahmen einverstanden, zollte aber dem starken Gegner aus Sonthofen Respekt. Und das durchaus zurecht. Denn bereits im ersten Satz deutete sich die Willensstärke und Kampfbereitschaft der Gäste an, im zweiten Satz dann setzte Sonthofen den VTA zeitweise mächtig unter Druck. Zwischendurch erleuchtete in roten Zahlen eine 11:5 Führung für das Allgäu Team auf der Anzeigetafel. "In dieser Phase haben wir keine Initative ergiffen und die Partie etwas aus der Hand gegeben. Zum Glück aber haben wir den Spielstand noch gedreht", so Staelens.

Der Trainer blickt zwar positiv in die Zukunft und will nach eigenem Bekunden "nochmal angreifen", versucht aber die hohe Erwartungshaltung etwas zu bremsen. "Die nächsten Gegner sind richtig schwer. Besonders die beiden aufeinanderfolgenden Auswärtsspiele in Dresden und Schwerin." Mit dem Dresdner SC, Schweriner SC und dann zuhause Smart Allianz Stuttgart warten nicht nur Gegner die vor dem VTA stehen, sondern auch wegweisende Duelle. Eines ist klar: Das sind Spiele in denen man das kaputmachen kann, was man sich mühevoll aufgebaut hat. Staelens meint dazu:" Das werden richtig schwere Spiele, verlieren wir die kann es schnell wieder nach unten gehen."

Als beste VTA-Spielerin wurde am Sonntagnachmittag die Polin Paulina Gomulka gekürt. Angreiferin Rese MCNatt kam aufgrund von Schmerzen an der Patellasehne, nur zu einem Kurzeinsatz. Ihr Einsatz nächste Woche ist laut Staelens ungewiss. Am Montag soll ein Arztbesuch Aufschluss über die Schwere der Verletzung geben. (pw)

Hier ein paar Bilder vom Spiel des VT Aurubis gegen das Allgäu Team Sonthofen:

 

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