110130aurubisvsberlin2 Neugraben- Einen satten Sieg landten die Volleyballdamen des VT Aurubis am Sonntagmittag. Mit einem deutlichen 3:0 Sieg in Sätzen  25:13, 25: 14 und 25:18, wiesen die "Blauen" das Zürich Team VCO Berlin in die Schranken und kletterten so in der Tabelle

auf den siebten Platz. Insgesamt boten die Damen eine couragierte, ansehnliche Leistung, gegen das blutjunge Team aus Berlin war die Erfahrung der Mannschaft von Trainer Jean- Pierre Staelens das große Plus. Insbesondere im zweiten Satz demonstrierte der VTA die Überlegenheit. Die Zuschauer in der gut besuchten Süderelbe- Arena bekamen einige spritzige und interessante Ballwechsel präsentiert.

Staelens war nach der Partie zwar zufrieden, sieht aber noch immer Luft nach oben: "Der Sieg war natürlich wichtig, aber wir machen trotzdem noch zu viele unnötige Fehler." Bereits vor einigen Wochen hatte der Niederländer die großen Unterschiede zwischen den Trainings- und Punktspielleistungen moniert. Auch wenn er schon Verbesserungen sieht, ganz zufrieden ist er noch nicht. "Die Dinge greifen noch nicht perfekt ineinander, daran wollen wir aber weiter arbeiten", so Staelens. Dabei helfen soll unter anderem Neuzugang Lynne Beattie, die gegen den VCO noch zuschauen musste. Schon demnächst soll sie auf dem Feld, das Offensivspiel beleben und im Außenangriff wirbeln. Im Training fällt sie laut Staelens äußerst positiv auf: "sie wird uns helfen, sie kommt gut in der Mannschaft klar."

Die nächsten Spiele müssen weiter konzentriert angegangen, die Leistung bestätigt werden. Der Coach der Damen verpackt seine Forderungen in wenige Worte: "Wir müssen einfach punkten, punkten, punkten." Die Play- Offs sind zwar durch die vielen Punktverluste in weite Ferne gerückt, ein Fünkchen Hoffnung auf die Qualifikation haben die Verantwortlichen wohl aber dennnoch. Der Trainer analysiert die Situation nüchtern: "Die Lage ist doch klar. Wir haben es nicht selber in der Hand. Selbst wenn wir alle Spiele gewinnen, müssen auf Ausrutscher der Konkurrenz hoffen."

Und weil er das nicht direkt beeinflussen kann,  lenkt der Coach den Fokus auf das Wesentliche. Da steht nächste Woche das Topspiel bei Alemannia Aachen an, die dem VTA mächtig im Nacken sitzen. (pw)

 

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