110111KickerWilhelmsburg - Die Alten Herren aus Harburg sind die Sieger des 20. Wilhelmsburger Hallen-Fußballturniers zugunsten behinderter Kinder.

In der Sporthalle an der Dratelnstraße setzten sie sich gegen die Kicker vom SV Schermbeck, SC Bad Oeynhausen, ESV Einigkeit, Wilhelmsburger AH-Auswahl, VFL Maschen, FC Ellasl und FC Türkiye durch.

Beim dem Senioren-Turnier konnte der SC Bad Oeynhausen den Wanderpokal nicht verteidigen. Die Mannschaft schied bereits nach der Vorrunde aus.

In den beiden Gruppen setzten sich die Mannschaften von SV Schermbeck und Wilhelmsburger AH-Auswahl in der blauen sowie VFL Maschen und Harburger AH-Auswahl in der roten Gruppe durch. Das 1. Halbfinale zwischen SV Schermbeck und der Harburger AH-Auswahl endete 2:2. Die Harburger Auswahl zeigte sich beim notwendigen Neunmeterschießen als die treffsichere Mannschaft und verwandelte alle drei Neunmeter sicher, während der SV Schermbeck einmal verschoss.

Im 2. Halbfinale unterlag die Wilhelmsburger AH-Auswahl recht deutlich mit 0:3 dem VFL Maschen, der mit den Ex-Bundesligaspielern André Gohlke und Dirk Zander angetreten war. Platz drei wurde im Neunmeterschießen ausgetragen, das der SV Schermbeck mit 1:2 für sich entscheiden konnte.

Das Endspiel zwischen dem VFL Maschen und der Harburger Auswahl verlief sehr spannend. Die Harburger AH-Auswahl, die in der Vorrunde noch dem VFL Maschen mit 1:2 unterlegen war, ging doch etwas überraschend schnell gegen den Turnierfavoriten VFL Maschen mit 0:2 in Führung. Nach dem den Maschenern der 2:2 Ausgleich gelang, konterte fast postwendend die Harburger AH-Auswahl mit dem 3:2. Kurz vor Spielschluss erzielte Maschen dann doch noch den Ausgleich zum 3:3. Im Neunmeterschiessen waren die Harburger dann wieder die nervenstärkere Mannschaft und erzielten zwei Treffer, während Maschen nur einen Elfmeter verwandeln konnte. Das Spiel endete somit 5:4 für die Harburger AH-Auswahl, die damit den 1. Platz erzielte: Und das mit Torschützenkönig Karsten Barth, der sich über den Pokal riesig freute.

Insgesamt sind an den beiden Turniertagen rund 3.100 Euro an den Spendenfond  zugunsten behinderter Kinder geflossen. Der Betrag setzt sich aus Start- und Eintrittsspenden, Getränke- und Essenverkauf sowie einer Tombola zusammen. Nicht nur die Spielerfrauen haben für einen guten Zweck Kaffee und Kuchen verkauft, sondern auch die Schiedsrichter haben mit ihrem Verzicht auf das Schiedsrichtergeld dazu beigetragen. dl