090708SchwimmbadHarburg – Sportvereine und Schulen konkurrieren um die Schwimmzeit in den wenigen Hallenbädern. Das kam bei dem zweiten lokalpolitischen Stadtteilgespräch der SPD heraus, zu dem Sören Schumacher zusammen mit seinem Kollegen, dem Bürgerschaftsabgeordneten aus Neugraben, Thomas Völsch, Vertreter von Vereinen ins Kreisbüro in der Julius-Ludowieg-Straße geladen hatte. Ein gravierendes Problem für die Vereine seien die Hallenzeiten, da die Schulen aufgrund der vermehrten Ganztagsschule immer mehr davon in Anspruch nähmen. "Dieses führt bei den Vereinen zu immer stärker werdender Unzufriedenheit“, so Schumacher. Denn im Süderelberaum gibt es nur in Neugraben und in Wilhelmsburg Schwimmbäder, die auch tatsächlich für den Schwimmsport genutzt werden können. Man wäre sich einig, dass das Midsommerland zwar ein schönes Bad sei, für den Schwimmsport jedoch nicht geeignet ist. Die Vereine befürchten zudem, dass das Bad Wilhelmsburg geschlossen wird, ohne dass dafür Ersatz geschaffen wird. „Die Unzufriedenheit der Vereine mit der Sportpolitik des Senats ist offensichtlich“, sagt Schumacher, „Als Opposition sind unsere Möglichkeiten, das zu ändern, leider sehr gering. Aber uns ist wichtig, mit den Vereinen im Dialog zu bleiben, die Beschwerden aufzunehmen und den Senat immer wieder mit seinen sportpolitischen Versäumnissen und Unzulänglichkeiten zu konfrontieren.“ (dl)