Tischtennis

Harburg - Zum ersten Mal schlugen die Tischtennis-Damen von Grün-Weiss Harburg am Wochenende in der Verbandsoberliga auf. Gegen

die Mannschaft aus des SC Hohenaspe langte es am Sonnabend in eigener Halle jedoch nur zu einem 7:7 Unentschieden. "Leider sind wir gleich zu Beginn durch zwei sehr knappe Doppelspiele in den Rückstand geraten, so dass wir immer etwas zurücklagen", sagte Mannschaftsführerin Antje Krüger am Sonntag gegenüber Harburg-aktuell. Und: "Am Ende konnten wir dann aber doch noch durch die Siege von Xu, Krüger und Schütt ein Unentschieden erreichen. Durch die Siege am Ende freuen wir uns sehr über das Unentschieden."

Die Verbandsoberliga ist eine überregionale Spielklasse, in der Mannschaften aus Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern antreten. "Der Aufstieg in die Verbandsoberliga wurde in der vergangenen Saison durch den Meistertitel in der Hamburgliga erreicht. Mit 16 Siegen, drei Unentschieden und zwei Niederlagen konnte die Meisterschaft vorzeitig gesichert werden", sagt Ulf Reichardt von Grün-Weiss Harburg und betont: "Im Vergleich zur vergangenen Saison hat sich die Mannschaft um Mannschaftsführerin Antje Krüger mit zwei Spielerinnen verstärkt."

Die Neuzugänge Vivian Schütt und Inga Weichel kommen vom FC Voran Ohe und haben Verbandsoberliga Erfahrung. Bereits in den Jahren 2009-2011 spielte Vivian Schütt erfolgreich für Grün-Weiss Harburg in der Hamburgliga. Komplettiert wird die Mannschaft mit der Jugendspielerin und Hamburger Meisterin Kaiyu Xu und Svenja Otto.

Es bleibt abzuwarten, wie sich das neu formierte Team in der für einige Spielerinnen neuen Liga schlagen wird. Besonders stark werden die Mannschaften aus Friedrichsgabe (Absteiger aus der Oberliga) und Poppenbüttel II (letztjähriger Tabellenzweiter) eingeschätzt. Aufgrund der starken Neuzugänge strebt das Team den Klassenerhalt an.

Die nächsten Spiele der GWH-Damen stehen am 14. Oktober in Friedrichsgabe und am 15. Oktober in Parchim auf dem Programm. (cb)