Harburg – Mittwochabend im Eiskeller an der Buxtehuder Straße: Roll out für die neue Generation der RCCO-Slotracer! Die Rennserie der Miniflitzer im Maßstab 1:24 hat

sich noch enger mit der Automobilindustrie zusammengetan und präsentiert deren Visionen zur Elektromobilität. Die RCCO-Fahrzeuge verfügen in dieser Saison über identische Chassis, Motor, Räder, Reifen und Heckflügel – den entscheidenden Unterschied machen die innovative Gestaltung der Karosserie durch die sechs Hersteller ABT, Audi, KTM, Lamborghini, Schaeffler und Volkswagen sowie das Können der Fahrer.

Die Weltpremiere des neuen Formats steigt am Wochenende bei den „24 Stunden Hamburg“ (Start: Sonnabend, 25. März, 12 Uhr. Ziel: Sonntag, 26. März, wegen der Zeitumstellung erst um 13 Uhr) im Museum Prototyp in der HafenCity. Aus Harburg dabei: die Channel Racer, die das letzte 24-Stunden-Rennen im TuTech-Gebäude überraschend gewonnen hatten. „Diesmal wird es ziemlich eng für uns“, sagt Teamchef Andreas Göhring. „Nach unserem Wahnsinn-Erfolg  hat das KTM-Team unseren Topfahrer Michael Niemas abgeworben.“ Jetzt setzen die Channel Racer auf eine Mischung aus Erfahrung und Talent. Göhring selbst hat das 24-Stunden-Rennen schon fünfmal gewonnen, der junge Luca Müller ist unglaublich schnell, gelegentlich muss er aber noch gebremst werden. „Und wir freuen uns ganz besonders, dass wir als einziges Team mit der IT-Expertin Gine Peters eine Frau im Team haben“, sagt Göhring.

Sein Eindruck von den ersten Runden im neuen ABT VisionRCCO: „Läuft!“ Kein Wunder: Frank Wilke, der den Channel Renner gebaut hat, arbeitet als Ingenieur bei Airbus – wie auch Robert Müller, der die Autos für die kommenden Sprintrennen bauen wird. bb