Neugraben - Erst im Tie-Break haben die Volleyballerinnen aus Neugraben das Auswärtsspiel beim USC Münster II mit 3-2 verloren

(13-25, 25-20, 27-25, 25-27, 16-14). Das Team von Trainer Ali Hobst startete gut in das Spiel und konnte sich Mitte des Satzes entscheidend absetzen. Aus einem 8-7 Rückstand machten die Gäste eine 19-10 Führung. Am Ende ging der Durchgang klar mit 25-13 an VT Hamburg. Wie schon in den Spielen zuvor verloren die Hamburgerinnen im Anschluss an einen gewonnenen Satz für kurze Zeit den Faden und mussten in der Folge mit 25-20 den Satzausgleich hinnehmen.

„Wie wir den ersten Satz gespielt haben, das war schon eine sehr gute geschlossene Mannschaftsleistung. Aber erneut gibt uns das keine Sicherheit für den Folgesatz und wir finden nicht immer die richtigen Lösungen", stellte der Trainer später fest. Mit den individuellen Fehlern zu Satzanfang, habe man den jungen Münsteranerinnen geholfen wieder in die Spur zu kommen.

In den folgenden Sätzen entwickelte sich ein wahrer Krimi. Der dritte Satz ging knapp mit 27-25 an den USC, wobei die Neugrabenerinnen schon 3-12 zurücklagen und es den gegnerischen Aufschlägerinnen und Angreiferinnen zu einfach machten. Aber wie schon im zweiten Satz und in den vorangegangenen Spielen kam das Team von Ali Hobst auch diesmal nach einem großen Rückstand wieder zurück ins Spiel. Hobst: „Ab dem 3-12 hatte meine Mannschaft eine sehr gute Moral und Körpersprache gezeigt und ist bei 21-21 wieder auf Augenhöhe, nutzte dann aber den Satzball beim Stand von 25:24 nicht.“

Auch der vierte Satz endete mit 27-25, diesmal für die Hamburgerinnen, die beim Stand von 21:24 und 24:25 vier Matchbälle abwehren konnten. „Danach ist es uns gelungen, den Satz auch konsequent zu Ende zu spielen und uns für unseren Einsatz zu belohnen“, so Hobst.

So ging es für beide Mannschaften zum 3. Mal in Folge in den Tie-Break, in dem sich die Neugrabenerinnen schnell eine 5-1 Führung herausspielten, die Münsteranerinnen aber kurze Zeit später zum 6-6 ausgleichen konnten. Wie schon in den vorrausgegangenen Sätzen blieb das Spiel auch im Tie-Break spannend bis zum Schluss: Das Volleyball-Team Hamburg vergab beim Stand von 14-13 einen Matchball und verlor den entscheidenden Satz nur 2 Ballwechsel später mit 16-14.

Hobst: „Unser Spiel glich noch zu sehr einer Achterbahnfahrt. Leider nutzten wir den Matchball im fünften Satz nicht. Ungeachtet von unseren personellen Rückschlägen seit Saisonbeginn und was meine Mannschaft in dieser Zeit mental zu verarbeiten hatte, haben wir Möglichkeiten Sätze und Spiele zu gewinnen, lassen diese aber ungenutzt." dl