Fischbek - Bei der SG Hamburg-Nord (SGHN) kassierten die Oberliga-Handballer des TV Fischbek (TVF) eine deutliche Niederlage.

Sie unterlagen den Gastgebern am Ende mit 22:35 (8:19).

Es war ein Start-Ziel-Sieg der SGHN. Besondere Probleme hatten sdie Fischbeker mit Gegenspieler Thomas Pfau, der alleine 14 Tore erzielen konnte. Drei davon waren die ersten der SGHN in dem Spiel, denen nur Aleksej Kiselev mit seinem zwischenzeitlichen Anschlusstreffer zum 1:2 etwas entgegensetzen konnte. Fischbeks Trainer Roman Judycki nahm dann schon nach gut sieben Minuten beim Stand von 1:6 eine Auszeit. Eine Neuausrichtung seiner Mannschaft war für ihn nicht leicht, denn mit Simon Behrens, Tim Beier, Aron Karschny und Jan Kessler musste er gleich auf mehrere Spieler komplett verzichten und Marius Kabuse und Robert Mitleider konnten nicht ihre volle Spielstärke abliefern.

Nach der Auszeit war es erneut Pfau, der die Gastgeber mit zwei weiteren Toren auf 8:1 absetzte. Erst dann brach Marius Kabuse mit seinem Tor die Nullserie des TVF. Bis zur 20. Minute waren beide Kontrahenten gleich erfolgreich, doch dann verloren die Fischbeker wieder ihren Faden und die SGHN setzte sich wieder ab. Der TVF musste beim Stand von 8:19 schon die Last eines Rückstandes von 11 Toren mit in die Kabine nehmen.

Die zweite Halbzeit begann im Zeichen der Gäste. Die SGHN erzielte bis zur 41. Minute lediglich zwei Treffer. Der TVF hingegen war weitestgehend treffsicher. Sie holten Tor für Tor auf, bis letzten Endes durch den Treffer von Marek Struss zum 17:21 die Partie wieder komplett offen zu werden schien. Aber eine Auszeit von SGHN-Trainer Martin Hug brachte seine Mannschaft wieder auf den alten Weg. Beim Stand von 25:18 für die Gastgeber nahm Judycki dann die zweite Auszeit. Aber der Zug war abgefahren. Die Fischbeker konnten nur noch vier Tore erzielen. Die SGHN hingegen erzielte alleine in den letzten gut vier Minuten die gleiche Anzahl von Toren und ging letzten Endes mit 35:22.

Nach diesem Spiel ist der TVF weiterhin Vorletzter mit nur einem Punkt. Auch das nächste Spiel muss Judycki mit seiner Mannschaft auswärts antreten. Damit Halloween nicht wirklich zum Horror wird, wäre es für die Fischbeker gut, am kommenden Sonntag (30.Oktober, 17 Uhr) bei der zweiten Mannschaft des VfL Bad Schwartau im Schulzentrum Jahnstraße zu punkten. Denn auch die sind, wie bis vor dem letzten Spiel gegen die SGHN, mit nur zwei Zählern mit im Tabellenkeller. dl