Neugraben - Es war ein rabenschwarzer Tag für das Handballteam von Trainer Roman Judycki. Beim zweiten Heimspiel unterlag die Mannschaft

vom TV Fischbek recht deutlich mit 21:28 gegen den Preetzer TSV. Dabei hatte es gut begonnen. Im Gegensatz zum vorigen Heimspiel gegen den THW Kiel 2 legten die Fischbeker die Tore vor und Preetz musste nachziehen. Erst nach 10 Minuten konnten die Gäste durch den 5:4-Treffer von Kevin Neelsen das erste Mal in Führung gehen. Im Gegenzug war der TVF erfolglos und Ingo Schmalz erhöhte per Siebenmeter auf 6:4.

Dass Preetz zwei Minuten später nicht auf drei Tore Abstand erhöhte, war Torhüter Azeez Oyewusi zu verdanken, der dieses Mal Sieger im Duell gegen Schmalz war. Beide Mannschaften blieben auf Augenhöhe und keinem gelang es, sich mehr als ein Tor vor den anderen zu setzen. So gingen die Teams nach 30 Minuten mit einem 12:13 aus Sicht des TVF in die Kabine.

Nach der Halbzeitpause kam ein derber Bruch in das Spiel der Fischbeker. „In der zweiten Halbzeit lief das Spiel komplett aus dem Ruder“, kommentierte Judycki die Leistung seiner Mannschaft. Keiner knüpfte an die Leistung an, die gegeben werden konnte. So setzte sich Preetz langsam aber sicher ab. Erschwerend kam für den TVF hinzu, dass in der 37. Minute zunächst Tim Beier und nur 30 Sekunden später Torhüter Sven Tobuschat eine Zeitstrafe bekamen. Allerdings überstanden die Fischbeker die doppelte Unterzahl mit nur einem Gegentreffer durch einen Siebenmeter.

Am Ende war Preetz mit 28:21 der verdiente Sieger. Der TVF muss dieses Spiel nun verarbeiten, bevor es zu drei Auswärtsspielen hintereinander geht. Das erste findet am kommenden Samstag (22. Oktober, 18 Uhr) am Tegelsbarg gegen die SG Hamburg-Nord statt. Dort Punkte mitzunehmen, wäre gut für den TVF, denn nach einem Sieg und drei Niederlagen der SG sind beide Mannschaften Tabellennachbarn im unteren Tabellenbereich. zv