Cyclassics 2016

Harburg – Es ist schon eine Show, wenn die Jedermänner bei den Cyclassics auf ihren Rennrädern den Harburger Ring hoch jagen und kurz hinter dem

Haus der Kirche wie auf einem Hügel hinter der sich leicht wölbenden Straße auftauchen. Dazu spielte bei der 21. Auflage des einzigen UCI WorldTour-Rennen in Deutschland das

Wetter mit. Trocken, nicht zu heiß und nicht zu kalt, war es für die Zuschauer ein aufregendes Schauspiel, wenn die Fahrer am 10 Uhr den ganzen Vormittag in Pulks über den Harburger Ring kamen, um vor der Schwarzenbergstraße in der engen Kurve in Richtung Seehafenbrücke abzubiegen. Für die Jedermänner, die die lange, 155 Kilometer lange Strecke fuhren, war in Harburg „Halbzeit“. Für die, die auf die kürzere, 100 Kilometer lange Strecke gegangen waren, begann am Harburger Ring das letzte Viertel der Strecke.

 

Die Profis auf dem Harburger Ring. Foto: zv

Am Mittag waren die Profis dran. Mit rund sechs Minuten Vorsprung sprintete die sechsköpfige Ausreißergruppe über den Harburger Ring, bevor das kompakte Hauptfeld
durchfuhr. Die Spitzensportler des Radsports waren bei der Durchfahrt in Harburg noch näher am Start, als am Ziel. Sie fahren eine 217,7 Kilometer lange Strecke, die später noch viermal über den rund 600 Meter langen und bis zu 15 Prozent steilen Waseberg in Blankenese führt, der eine besondere Herausforderung für die Profis ist. zv