Reitturnier beim HRV

Harburg - Es hätte nicht besser laufen können: Spannende Wettkämpfe, perfekter Boden und super Organisation - das LPO-Turnier des Harburger Reitvereins überzeugte auf allen Ebenen.

Zudem lockte das trockene Wetter viele Besucher auf die idyllische Reitanlage in den Harburger Bergen an. Und die erlebten faszinierenden bei dem von der Sparkasse Harburg-Buxtehude unterstützten Veranstaltung Reitsport hautnah.

Am Wochenende hatte der Harburger Reitverein (HRV) zum sportlichen Highlight des Jahres eingeladen: zum großen LPO-Turnier (Turnier nach Leistungs-Prüfungs-Ordnung) mit über 1000 Ritten und Prüfungen bis Klasse M** im Springen, bis Klasse S* in der Dressur

Die zahlreichen Teilnehmer kamen aus der gesamten Region Hamburg sowie aus Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Absolute Höhepunkte der durchweg spannenden Wettkämpfe bildeten die Dressurprüfung der Klasse S* und die Springprüfung der Klasse M** mit Stechen.

„Das war eines unserer besten Turniere der letzten zehn Jahre“, sagt Dr. Michael Gravanis, 1. Vorsitzender des Harburger Reitvereins. „Die Teilnehmer waren begeistert von den Turnierbedingungen. Unsere Böden waren bis zum letzten Ritt topp und auch die durchdachte Organisation wurde überall gelobt.“

Den Dressurwettbewerb der Klasse S* entschied Elisa Prigge auf "Dark Dancer 22" für sich - wie schon im vorigen Jahr. Den zweiten Platz der Prüfung machte Dominic-Nathanael Erhart auf Sunshine 591, den dritten Platz Marita Ziepa auf Cipriano 2. Prigge und Erhart waren gleich mehrfach erfolgreich. So sicherte sich Prigge mit Dark Dancer 22 auch den 2. Platz in der Dressurprüfung Klasse M**, gefolgt von Erhart, der mit Langdon B den 3. Platz und mit Sunshine 591 den vierten Platz belegte.

In der Springprüfung der Klasse M** hatten sich vier Reiter für das Stechen qualifiziert. Es gewann Nicolo Gusella auf Clover 10, gefolgt von Hansjörg Böhner auf Caracciola 7 auf dem zweiten Platz. Beide Reiter legten einen Null-Fehler-Ritt hin, Gusella in 36,68 Sekunden und Böhner in 42,08 Sekunden. Julian Goldmeier auf Sam M 2 kam mit 8 Fehlerpunkten und einer Zeit von 37,94 Sekunden auf den dritten Platz. Mette Samuli auf Conclavo wurde vierte - mit 12 Fehlerpunkten und einer Zeit von 43,17 Sekunden.  cb