CUArenaNeugraben – Das war´s.  Volleyball in der ersten Bundesliga ist in der CU-Arena (Foto) in Neugraben erst einmal Geschichte. Die Verantwortlichen in der

TV Fischbek Sportmarketing GmbH haben aus der ausbleibenden wirtschaftlichen Unterstützung die Konsequenzen gezogen und für die Saison 2016/2017 keinen Lizenzantrag gestellt. Sie hatten es nicht geschafft die finanzielle Lücke zu schließen, die durch den Ausstieg des Kupfer-Giganten Aurubis entstanden war.
„Alle Beteiligten hatten bis zum Schluss gehofft, die erforderliche finanzielle Unterstützung zur Fortführung des Spielbetriebs in der Volleyball Bundesliga zu erhalten. Nach deren Ausbleiben mussten die Verantwortlichen in der TV Fischbek Sportmarketing GmbH, kaufmännisch korrekt handeln. Der von vielen ersehnte Lizenzantrag bei der VBL wurde daher bis zum gestrigen Fristende um 17:00 Uhr nicht gestellt“, heißt es in einer Mitteilung des Vereins. 15 Jahre spielten die Rubies zuletzt ununterbrochen in der höchsten Volleyball-Liga Deutschlands.

Wie es beim TV Fischbek von 1921 e.V. weiter geht, ist unklar. Auch ein Spielbetrieb in der zweiten Bundesliga ist nicht gesichert. Der Verein dazu: „Da die erhofften Gelder für den Spielbetrieb in der ersten Bundesliga ausgeblieben sind, bleiben der TV Fischbek Sportmarketing GmbH in den kommenden vier Wochen nur noch zwei Optionen. Wie im beschlossenen und kommunizierten Konzept von Präsident Volker Stuhrmann beschrieben, wird nun versucht, bis zum 02.05.2016 Finanzpartner für die zweite Bundesliga zu finden Sollten diese weiterhin ausbleiben bleibt den Verantwortlichen nur die Liquidation der Gesellschaft.“ Kommt es zur Liquidation, wäre nicht nur die Erst- sondern auch Zweitliga-Geschichte des Vereins beendet, der dort seit 1991 mitmischte. zv

Veröffentlicht 2. April 2016