160214BallNeugraben - Gute Nachrichten von den Volleyballerinnen des VT Aurubis: Das Team ringt vor 1.035 Zuschauern in der MBS Arena den SC Potsdam mit 3:2 (22:25, 25

:21, 22:25, 25:20 und 15:10) in 118 Spielminuten nieder.

Im ersten Satz hatten die Hamburgerinnen etwas Schwierigkeiten, ihren Rhythmus zu finden. Die Annahme kam noch nicht in ausreichender Qualität bei Zuspielerin Denise Imoudu an und auch von der Aufschlaglinie machte das Team zu wenig Druck auf die Gastgeberinnen. Über 8:4 und 16:10 bei den Technischen Auszeiten konnte sich der SC Potsdam bis zum 20:15 vorentscheidend absetzen. Am Ende stand es 25:22 für das Heimteam.

Den zweiten Durchgang konnten die Rubies von Beginn an deutlich druckvoller gestalten und gingen zur ersten Technischen Auszeit mit zwei Punkten in Vorsprung. Diesen konnte das Team von Trainer Dirk Sauermann zur zweiten Technischen Auszeit noch um einen Zähler erhöhen und ließ sich bis zum Ende nicht mehr vom erfolgreichen Weg abbringen. Aus Hamburger Sicht hieß es 25:21 und der Satzausgleich war hergestellt.

Der dritte Satz war danach ein Wechselbad der Gefühle. Zunächst gelang es den Hamburgerinnen mit einer 8:5-Führung in die erste Technische Auszeit zu gehen. Danach hatten die Gastgeberinnen aber eine sehr starke Phase und konnten ihrerseits mit 16:12 zur zweiten Technischen Auszeit in Führung gehen. Die Hamburgerinnen blieben aber dran, konnten den 25:22 Satzgewinn des SC Potsdam aber nicht verhindern. Den vierten Satz begannen zunächst die Gastgeberinnen stärker, zwangen Hamburgs Coach beim Stand von 3:6 zur ersten Auszeit.

Diese Maßnahme zeigte Wirkung und die Hamburgerinnen übernahmen fortan das Kommando und gingen erstmals zur ersten Technischen Auszeit mit 8:7 in Führung. Bis zum 10:9 aus Hamburger Sicht blieb Potsdam noch dran, konnte danach aber dem Hamburger Druck nur noch bedingt Widerstand leisten. Über 16:11 und 20:16 sicherte sich VT Aurubis Hamburg den 25:20 Satzgewinn und zwang damit die Gastgeberinnen in den Tie-Break.

Im fünften Satz konnten die Hamburgerinnen zunächst mit 4:2 in Führung gehen, dann gelangen den Gastgeberinnen aber ihrerseits vier Punkte in Folge und Hamburgs Coach nahm eine Auszeit.

Nun setzte sich wieder der unbändige Wille der Hamburgerinnen durch, die nicht mehr zu stoppen waren. Trainer Dirk Sauermann sagte nach dem Spiel: „Wir wussten, dass es keine leichte Aufgabe wird und ich bin sehr stolz auf mein Team, wie es heute die Herausforderung gemeistert und sich einmal mehr durchgekämpft hat.“