SportplatzOpferbergHarburg – Das Programm zur Sanierung der Sportplätze soll deutlich abgespeckt werden. Statt vier Millionen Euro will die Stadt nur noch zwei Millionen Euro in den

kommenden Jahren im Bezirk Harburg dafür ausgeben. Damit wird klar, dass die Träume von Olympia-Gegnern, durch die Ablehnung der Veranstaltung mehr Geld zu haben, die mit der Gießkanne über Hamburgs Sportvereine verteilt werden, zu platzen scheinen. Jetzt droht sogar, dass das Gegenteil, so sieht es Ralf-Dieter Fischer, eintritt. „Mit Olympia wäre das sicher nicht passiert“, sagt der CDU-Fraktionschef.

Betroffen sind alle Bezirke. In diesem Jahr fließen noch Mittel aus dem Sanierungsfonds 2020, die die Kürzung ausgleichen. Ein Ausgleich in den kommenden Jahren ist nicht sicher. Die Harburger CDU hat zusammen mit der SPD einen Antrag für die Bezirksversammlung auf den Weg gebracht, durch den die Kürzungen abgewendet werden sollen. zv

Veröffentlicht 11. Februar 2016