151022VTNeugraben - VT Aurubis unterliegt beim Heimspielauftakt in der CU Arena gegen den Schweriner SC mit 0:3 (19:25, 20:25 und 20:25.) Am Mittwochabend sahen 871 Zuschauer

in der CU Arena ein Team, das sich vehement gegen die Niederlage wehrte. Am Ende war jeweils ein kleiner Qualitätsunterschied zugunsten der Gäste in den einzelnen Sätzen ausschlaggebend.

In Satz Nummer 1 legten zunächst die Schwerinerinnen einen erfolgreichen Start hin und sicherten sich eine frühe 6:1-Führung. Aus diesem Rückstand kämpfte sich das Neugrabener Team um Mannschaftsführerin Karine Muijlwijk langsam an die Gäste heran. Bis auf 16:17 ging die Aufholjagd und schien von Erfolg gekrönt zu sein. Danach konnte Schwerin aber das entscheidende Quäntchen oben drauflegen, von dem Schwerins Trainer Felix Koslowski nach dem Spiel sagte, dass es gegen aggressiv agierende Neugrabenerinnen den kleinen Unterschied ausgemacht hatte. Nach 23 Spielminuten verwandelten die Gäste den ersten Satzball zum 25:19-Satzgewinn.

Der zweite Satz verlief von Beginn an deutlich ausgeglichener. Erstmals beim Stand von 9:9 konnten sich die Gäste wieder ein wenig absetzen, was die Neugrabenerinnen aber zum zwischenzeitlichen 13:14 fast wieder ausgleichen konnten. Aber immer wenn das Team von Trainer Dirk Sauermann dicht dran war, gelang es den Schwerinerinnen wieder sich kleine Vorteile zu verschaffen. Dabei war es keine überdeutliche Überlegenheit in den Ballwechseln, sondern ein wenig mehr Präzision und Abgeklärtheit, die auch den zweiten Satz ausmachten. Nach 25 Spielminuten hieß es aus Hamburger Sicht 20:25. Mit einem 0:2-Satzrückstand ging es in die 10-Minuten.

Danach gab es zunächst wieder einen offenen Schlagabtausch, der bis zum 9:9 genauso ausgeglichen verlief, wie im zweiten Satz zuvor. Dann aber setze sich der SSC mit seiner Routine und Cleverness wieder in den einzelnen Spielsituationen einen Hauch erfolgreicher agierend ab. Nach 25 Spielminuten war es der zweite Matchball, der dem Schweriner SC den 3:0-Erfolg durch ein 25:20 sicherte. dl

Veröffentlicht 22. Oktober 2015