150527LottoRatgeber - Erst seit 2012 existiert der Euro-Jackpot. Es handelt sich dabei um eine Zahlenlotterie, welche in immer mehr europäischen Ländern

gespielt wird. Woher aber kommt das Geld - und was ist eigentlich das Besondere am Euro Jackpot? Diese Faktoren machen den Euro Jackpot in erster Linie aus: 

Viele EU-Nationen nehmen beim Euro-Jackpot teil 
Deutschland, die Niederlande, Italien, Estland, Färoer, Grönland, Dänemark, Slowenien und Schweden sind einige der Nationen, die beim Euro Jackpot mit von der Partie sind. Ebenfalls sind in dem Zusammenhang Kroatien, Litauen, Lettland, Finnland und Norwegen zu nennen. Neu "im Bunde" sind Ungarn und Tschechien. Hochgerechnet ergeben sich mit Blick auf die Teilnehmerländer etwa 265 Millionen Menschen als berechtigte Teilnehmer beim Euro Jackpot. Je mehr gewinnorientierte Spieler beim Glücksspiel ihr Glück versuchen und ihre Einsätze leisten, desto größer wird letztlich auch der Geldbetrag, der sich im "Pot" ansammelt. Sofern sich am Ende der Spielrunde zeigt, dass die richtigen Zahlen nicht getroffen wurden, bleibt die Summe im Jackpot und es erfolgt keine Auszahlung des Kapitals. 

Stringente Richtlinien - zum Vorteil aller Spieler
Beim Eurojackpot verhält es sich so, dass jeder Teilnehmer auf 5 von insgesamt 50 Zahlen sowie 2 aus 10 Eurozahlen setzt. Diesbezüglich gibt es übrigens 12 Gewinnklassen. Eine Übersicht über die aktuellen Gewinnzahlen finden Sie hier. Gesetzt den Fall, dass ein minderjähriger Spieler die richtigen Zahlen generiert, so besagt die geltende Gesetzgebung, dass eine Auszahlung des Gewinns nicht erfolgen darf. Mit der Folge, dass der erspielte Betrag im Jackpot verbleibt - und sich die Summe im Topf demgemäß bei der nächsten Spielrunde um ein beachtliches Maß erhöht. Grundsätzlich belaufen sich die Chancen, den Hauptgewinn zu erzielen, auf etwa 1 : 96.000.000. Rund 50 Prozent der Einnahmen werden zur Hälfte an die Mitspieler ausgeschüttet. Die übrigen 50 Prozent werden direkt in die Staatskassen der einzelnen Teilnehmerländer transferiert, wobei die Kosten und Gebühren im Vorfeld abgerechnet werden. Das eingenommene Geld behalten die Nationen jedoch nicht direkt für sich, sondern es gilt, gemeinnützige Ziele zu realisieren. 

Vom Pokern bis zum modernen Lotto
So interessant der Aspekt ist, dass die mittlerweile weltweit genutzte Begrifflichkeit "Jackpot" aus der Pokerzeit - offenbar also aus der Zeit des legendären Wilden Westens herrührt, so wichtig ist es doch zu wissen, dass die Tradition keineswegs bis ins vergangene Jahrhundert hinein reicht. Denn Fakt ist, dass es erst seit dem Jahre 1985 erlaubt ist, überhaupt einen Jackpot zu konzeptionieren. Und so hatte der erste Jackpot am 8. Juni 1985 seinen Einsatz. Nicht zu vergessen ist in dem Zusammenhang übrigens, dass es seinerzeit mit Blick auf den Klassiker, das Lotto spielen, noch nicht einmal eine Superzahl gab. Sicherlich sind die gesetzlichen Richtlinien in Bezug auf den Jackpot mitunter sehr komplex gestaltet und es gibt bei Gewinnausschüttungen demzufolge eine Menge zu berücksichtigen. Andererseits jedoch gilt Lotto nach wie vor als das Glücksspiel überhaupt. In der Tat steht es - Statistiken zufolge - auf der Beliebtheitsskala noch vor dem Pokern. Wer hätte das gedacht? 

Das Glück herausfordern - den Jackpot knacken 
Ein Trend, der ungebrochen ist: Fast jeder Erwachsene hat zumindest einmal in seinem Leben Lotto oder ein anderes Glückspiel ausprobiert, in der Hoffnung, den großen Gewinn zu ziehen. So hoch die Erwartungen der Spieler bei jeder Ziehung sind, so enttäuscht sind viele dann auch, wenn sich herausstellt, dass der Einsatz umsonst getätigt wurde. Wobei der Spieleinsatz keineswegs umsonst war, denn im Falle einer Gewinnausschüttung ist es ja ein anderer Spielteilnehmer, der sich über das erhaltene Geld freut. Ob gewonnen oder nicht - die Freude am Glücksspiel sowie der damit verbundene Nervenkitzel machen stets aufs Neue Lust darauf, den Jackpot zu knacken. Aber Achtung: Glücksspiel kann süchtig machen. Weitere Informationen unter: spielenohnesucht.de

 

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