150410WVollRatgeber - Obwohl die Löhne vieler Berufsgruppen in den vergangenen Jahren drastisch gesunken sind, standen den Deutschen im vergangenen Jahr pro Kopf durchschnittlich

586 Euro mehr als noch im Jahr 2013 zur Verfügung. Die erhöhte Kaufkraft war in im Handel deutlich zu spüren. Aber wie steht es derzeit um die Kaufkraft der Hamburger? Und wie sehen die Prognosen für die Zukunft aus?

Vereinfacht ausgedrückt ist die Kaufkraft die Summe des verfügbaren Einkommens pro Region, die für den privaten Verbrauch aufgewendet werden kann. Aufschluss über Statistiken in diesem Zusammenhang gibt das größte deutsche Marktforschungsinstitut GfK, das zuletzt in seine Hochrechnungen auch die Daten der großen Volkszählung aus dem Jahr 2011 einfließen ließ. Hinter dem nachfolgenden Link finden unsere Leser eine Statistik, die auf einer Prognose dieses Marktforschungsinstituts basiert und Informationen zur Kaufkraft je Einwohner im Jahr 2015 nach Bundesländern visualisiert.

Sofort fällt auf, dass unsere Stadt demnach in Sachen Kaufkraft an der Spitze der Bundesrepublik steht. Der Durchschnittsbürger der Elbmetropole kann im Jahr 2015 also rund 23.664 Euro ausgeben. Dicht dahinter folgt das Bundesland Bayern, in dem die Kaufkraft je Einwohner im Jahr 2015 voraussichtlich 23.401 Euro betragen dürfte. Die Hamburger geben ihr Geld zudem recht freigiebig aus, und für die Verwirklichung kleiner und großer Wünsche wird auch schon mal ein Darlehen in Anspruch genommen. Günstiger wird das, wenn man einen kostenlosen Kreditvergleich auf einem Online-Portal wie smava.de durchführt. Soweit also die Gegenwart. Wie sich die Kaufkraft in Hamburg und ganz Deutschland mittel- und langfristig entwickeln wird, lässt sich hingegen nur schwer voraussagen.

Zukunftsprognose über die Kaufkraft

Die Kaufkraft sinkt und steigt in einem schwer nachzuvollziehenden und von unzähligen Faktoren abhängigen Intervall. Während man 2013 noch vor einem Einbruch dieses Durchschnittswerts warnte, freute man sich weniger als ein Jahr später schon über einen satten Anstieg. Eines ist aber wohl unabwendbar: Die Rentenreformen und die demografische Entwicklung werden die Kaufkraft der hiesigen Rentner wohl kontinuierlich herabsetzen.

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