BettelarmbandRatgeber - Bettelarmbänder erfreuen sich seit geraumer Zeit einer steigenden Beliebtheit. Und das hat laut Trend-Experten einen ganz bestimmten Grund: Individualität. Denn

das Handgelenk zieren filigrane Anhänger in Silber, Gold und aus bunten Schmucksteinen, welche die Persönlichkeit des Trägers widerspiegeln, Reiserinnerungen aufleben lassen oder in Form von Geburtssteinen oder Schutzsymbolen als Glücksbringer dienen.

Persönlichkeit statt Prunk
Diamanten sind längst nicht mehr nur die besten Freunde der Frau. Denn heutzutage wird zunehmend Wert auf individuellen Schmuck gelegt, der etwas über den eigenen Charakter aussagt. Und so überrascht es nicht, dass die Ladenzeilen der Harburger Einkaufszentren mit Ketten und Armbändern gesäumt sind, an deren Gliedern sogenannte Charms hängen, die übersetzt so viel wie „Talisman“ bedeuten. Und hier liegt auch die Grundaussage der zusammengewürfelten Schmuckstücke: Die kleinen Anhänger sollen in ihrer personalisierten Kombination dem Träger Glück bringen, sind in sämtlichen Farben und Formen erhältlich, können individuell zusammengestellt und je nach Laune ausgetauscht werden. Schon Mitte des 19. Jahrhunderts wurden die Charms der Modewelt präsentiert – mit durchschlagendem Erfolg. Heute findet man sowohl online als auch beim Juwelier eine große Auswahl an Anhängern in Gold, Silber und mit bunten Applikationen, Buchstaben oder Glückssymbolen.

Der Ursprung des Bettelarmbands
Gilt das Bettelarmband heute als Trendaccessoire mit persönlicher Note, hatte es ursprünglich nicht so einen guten Ruf. Denn früher wurde das Schmuckstück von Bettlern getragen, die sich in den Städten Geld für ihre täglichen Mahlzeiten zusammensuchen mussten. Da dies nur in einigen Städten erlaubt war, erfand man das Bettelarmband: War das Betteln den Bedürftigen gestattet, bekamen sie eine Münze, die an die kleine Kette gehängt wurde, bis sie am Ende ein Sammelsurium an den heutigen Charms bei sich trugen. Zunächst nur im orientalischen Raum verbreitet, etablierte sich das Bettelarmband schnell zum Glückskettchen und wird noch heute in Bayern traditionell an Patenkinder verschenkt.

Erweiterungen des klassischen Bettelarmbands
<p>Obgleich das filigrane Bettelarmband mit den kleinen Anhängern ein beliebter Klassiker ist und gut zur leichten Frühlings- und Sommermode passt, werden auch in diesem Segment inzwischen Statements gesetzt. Sogenannte Big-Charms zieren neuerdings die schmalen Kettchen und glänzen mit ihrer Optik statt Quantität. Darüber hinaus gibt es Armbandmodelle, an denen sich die Charm-Kettchen neben Lederriemchen oder bunten Häkelbändchen reihen. Und wer Halsketten bevorzugt, findet auch hier das passende Stück: Charm-Ketten können in der langen Version mit einem Anhänger getragen oder aber als enges Modell mit mehreren Glücksbringern versehen werden. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt! dl

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