150306MalerHarburg - Die Mietpreisbremse ist Anfang dieses Jahres in Kraft getreten und bewegt immer mehr Vermieter und Eigentümer dazu, ihre Wohnungen umfangreich zu renovieren

oder sogar zu sanieren. Worauf man dabei achten sollte, damit der Wert der Immobilie auch wirklich gesteigert wird, zeigen wir hier.

Besonders in bevölkerungsreichen Städten wie Hamburg wird Wohnraum dringend gebraucht –und die Mietpreise steigen natürlich schnell in die Höhe. Aber auch die Vermieter können sich gegen erhöhte Nebenkosten und Steuern nicht wehren und haben keine andere Wahl als die Mieten anzupassen. Damit man seinen Mietern aber im Gegenzug auch einen behaglichen und modernen Wohnraum bieten kann, sollte man in regelmäßige Renovierungsarbeiten investieren.

Badezimmer
Generell gibt es keine starren Fristen, die festlegen, in welchem Abstand und welchem Umfang eine Badrenovierung erforderlich ist. Eins ist aber klar: Ein modernes Bad kann den Wert eines Immobilienobjektes um ein Vielfaches steigern. Dabei sollte man vor allem auf gute Verarbeitung und hochwertige Materialien setzen. Günstige Markenfliesen, die auch eine entsprechende Lebensdauer mit sich bringen, finden Sie zum Beispiel auf fliesen-franke-online.de. Und auch die Sanitäranlagen sollten nicht aus dem letzten Jahrhundert stammen.

Einbauküche – Pflicht oder nettes Extra?
Fakt ist, dass ein Vermieter nicht dazu verpflichtet ist, seine Wohnungen mit einer Einbauküche oder auch nur einem Herd und einer Spüle auszustatten. Ist eine Küche in der Wohnung vorhanden, so ist das die freie Entscheidung des Vermieters. Diese steigert deshalb auch wieder den Wert einer Immobilie. Die meisten Wohnungen sind heutzutage zumindest mit einer Spüle und einem Herd ausgestattet, sodass die Mieter nur noch für Schränke sorgen müssen. Doch natürlich gilt auch hier, dass hochwertige Materialien und neuwertige Geräte gut gestellte Mieter anlocken.

Wer muss welche Renovierungsmaßnahmen übernehmen?
Kommt es zu einem Mieterwechsel, sind die ausziehenden Mieter in der Regel dazu veranlasst, die Wohnung in dem Zustand zu verlassen, in dem sie diese bei Anmietung auch vorgefunden haben. Wer eine solche Klausel allerdings nicht in seinem Mietvertrag findet, kann Wände, Türen und Heizkörper auch nicht gestrichen zurücklassen.

In vielen Streitfällen einigen sich die beiden Parteien auf eine anteilige Kostenübernahme beider Seiten. Das bedeutet, dass die Mieter anteilig an den Kosten für die Renovierung beteiligt werden, aber nicht dazu verpflichtet sind, alles selbst zu übernehmen. Diese Vereinbarungen, Abgeltungs- oder auch Quotenklauseln genannt, werden besonders häufig bei einer sehr geringen Mietzeit vereinbart.

Bei Fragen können sich Mieter auch immer an den Verein "Mieter helfen Mietern" in Hamburg wenden. Dort bekommt man Unterstützung und eine kompetente Beratung. dl

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