Ratgeber - "Umweltschutz braucht vor allem Überzeugung und Unternehmergeist", sagte Handelskammer-Präses Tobias Bergmann

vor einigen Wochen auf der Jubiläumsfeier der UmweltPartnerschaft Hamburg - und sprach damit ein sehr wichtiges Thema an. Rund 1.100 Unternehmen und Institutionen gehören derzeit dem Netzwerk an, das sich für betrieblichen Umweltschutz einsetzt. Diese Unternehmen gehen mit bestem Beispiel voran und zeigen, dass Umweltschutz sehr wohl mit wirtschaftlicher Tätigkeit vereinbar ist. Und dafür reichen häufig schon kleine Veränderungen im Unternehmensalltag aus, die zusammengenommen aber Großes bewirken können.

UmweltPartnerschaft Hamburg: Alles im Sinne der Umwelt

Bereits seit 15 Jahren stärkt die UmweltPartnerschaft Hamburg die Verbindung von Ökonomie und Ökologie: Ob Maßnahmen zur Steigerung der Ressourceneffizienz, die Nutzung regenerativer Energien oder Einführung eines Umweltmanagementsystems - Unternehmen, die aktiver UmweltPartner sind, erbringen freiwillige Umweltschutzleistungen am Standort Hamburg und Umgebung. Der Umweltgedanke spielt in immer mehr Unternehmen eine wichtige Rolle - und Umweltschutz ist dabei nicht zwangsläufig mit hohen Kosten verbunden, wie vielleicht manch einer denken mag.

Energie im Büro sparen

Energie im Büro sparen kann beispielsweise sehr einfach sein und senkt mitunter sogar die Energiekosten. Bereits Ein/Aus-Schalter für Standby-Geräte helfen dabei, über Nacht Strom zu sparen. Auch während der Mittagspause müssen Geräte wie der Computer oder zumindest der Monitor nicht unbedingt eingeschaltet sein - das ist nur unnötige Stromverschwendung. Sollten neue Geräte für die Firma angeschafft werden, ist es ratsam, auf die Energieeffizienz zu achten und Produkte mit dem Umweltzeichen "Blauer Engel" zu bevorzugen. Und mit einem Wechsel zum Ökostrom-Anbieter lässt sich dauerhaft ein noch viel größerer Beitrag zum Umweltschutz leisten.

Auf klimaneutrale und umweltschonende Alternativen setzen

Regelmäßig Briefe oder Pakete zu versenden, lässt sich in kaum einem Unternehmen komplett vermeiden. Allerdings kann man zumindest dafür sorgen, dass der Transport nicht so viel klimaschädigendes CO2 verursacht. Versanddienste wie DHL GoGreen bieten klimaneutrale Versandoptionen an, bei denen die CO2-Emmissionen wenigstens durch Investitionen in Klimaschutzprojekte kompensiert werden. Doch bereits schon beim Einkauf von Briefumschlägen kann man auch auf die Umwelt achten: Inzwischen bietet das Sortiment entsprechend spezialisierter Online-Anbieter oft auch Briefumschläge aus Natur- oder Recyclingpapier.

Abfälle reduzieren und recyceln

Abfallreduzierung sollte der Umwelt zuliebe im Büroalltag ebenfalls eine Rolle spielen. Kaffeekapseln mögen beispielsweise praktisch sein, führen allerdings auch zu viel Müll. Frische Fair-Trade-Bohnen sind da die deutlich bessere Alternative. Auch die Plastikbecher am Wasserspender lassen sich problemlos aus dem Büroalltag verbannen - größere Glasflaschen für die Mitarbeiter sind ohnehin viel praktischer. Sämtliche Abfälle sollten nicht nur zu Hause, sondern auch im Büro getrennt werden. Das Recyceln von Tonerkatuschen und Tintenpatronen verringert die Menge an anfallendem Müll ebenfalls. Die Umwelt wird dadurch deutlich weniger belastet. All diese Maßnahmen lassen sich einfach umsetzen, führen aber in ihrer Gesamtheit dazu, dass ein Betrieb deutlich umweltfreundlicher wirtschaftet. dl