Ratgeber - Immer wieder liest und hört man von sogenannten Kryptowährungen - ganz besonders vom Bitcoin. Das liegt vor

allem an den Entwicklungen, die im Jahr 2017 beobachtet werden konnten. Zu Beginn des Jahres lag der Bitcoin bei rund 1.000 US Dollar, Mitte Dezember betrug der Wert eines einzelnen Coins um die 20.000 US Dollar. Neben dem Bitcoin etablierte sich auch der Bitcoin Cash. Doch wie gefährlich ist ein Investment in den Bitcoin? Welche Risiken müssen berücksichtigt werden, wenn man sich für den Handel mit Kryptowährungen interessiert? Vor allem stellen sich viele Beobachter und auch Experten die Frage, ob es sich nur um einen Hype handelt oder ob der Bitcoin tatsächlich die Zukunft des Geldes sein wird.

Platzt die Blase?

Die Kryptowährungen sind, auch aufgrund der Wertsteigerungen im Jahr 2017, endgültig in aller Munde. Schlussendlich konnte der Bitcoin, nur innerhalb eines Jahres, von 1.000 US Dollar auf 20.000 US Dollar klettern. Doch wie sieht es mit der Nachhaltigkeit aus? Handelt es sich bei den Kryptowährungen nur um eine Blase, die demnächst platzen wird? Schlussendlich gibt es ja nicht nur den Bitcoin, der im Jahr 2017 für Furore sorgte. Auch andere Kryptowährungen konnten extreme Wertsteigerungen verbuchen. Wer sich mit den Kryptowährungen befasst hat, der wird wissen, dass es eine große Volatilität gibt. Das ist auch der Grund, warum Kryptowährungen nicht als Zahlungsmittel geeignet sind, aber Anleger ansprechen, die sich für hochriskante Anlagen interessieren. Hochriskant deshalb, weil man nie vorhersagen kann, wie es mit dem Bitcoin - oder mit den anderen Kryptowährungen - wirklich weitergehen wird. Lag der Bitcoin Mitte Dezember bei 20.000 US Dollar, so folgte Anfang 2018 bereits der Absturz. Anfang Februar sank der Wert des Bitcoin auf unter 6.000 US Dollar - auch die anderen Kryptowährungen mussten massive Verluste hinnehmen. Die Gründe des Absturzes? Immer wieder wird von verstärkten Regulierungen gesprochen. Schlussendlich wollen die Regierungen die Kontrolle über die dezentrale Währung erhalten.

12 Millionen Coins sind bereits im Umlauf

Bis heute kann nicht gesagt werden, wer den Bitcoin erfunden hat. Fakt ist: Der Erfinder, der das Pseudonym Satoshi Nakamoto nutzte, war ein Computerspezialist; mitunter gibt es auch Gerüchte, dass sich hinter dem Pseudonym eine Gruppe von Spezialisten befand, die am Ende für die Erschaffung der Kryptowährung Bitcoin verantwortlich waren. Doch was macht den Bitcoin so außergewöhnlich? Er ist dezentral. Das heißt, er wird von keiner Bank ausgegeben, sondern ausschließlich von der internationalen Community geschürft (Mining-Prozess). Das System ist derart ausgelegt, dass es maximal 21 Millionen Coins gibt. Die künstliche Verknappung soll in weiterer Folge die Verbraucher vor der Inflation schützen. Aktuell befinden sich rund 12 Millionen Coins im Umlauf. Je mehr Coins im Umlauf sind, umso schwieriger werden jedoch die mathematischen Formeln, um weitere Coins zu „erschaffen“. Für Laien oder auch Einsteiger ist dieser Prozess des Bitcoin-Minings jedoch uninteressant geworden, da das Schürfen der Coins nur mit extrem leistungsstarken Rechnern möglich ist. Als Alternative stehen sogenannte Mining Pools zur Verfügung, bei denen man als Investor jederzeit einsteigen kann.

Welche Herausforderungen warten auf die Kryptowährungen?


Aktuell stehen die Kryptowährungen vor extrem vielen Herausforderungen, die dafür sorgen werden, dass der Hype abkühlen kann. Schlussendlich wird erwartet, dass sich immer mehr Staaten mit der Regulierung der Kryptowährungen befassen werden. Aber auch Hacker-Angriffe, die in der Vergangenheit immer wieder dafür sorgten, dass die Kurse in den Keller wanderten, stellen die Kryptobörsen vor große Herausforderungen. dl