Ratgeber - Die Temperaturen fallen, die Tage werden kürzer, die regnerischen Phasen dafür umso länger – so langsam müssen wir uns wohl oder übel an den Herbst gewöhnen.

Die Umstellung von der warmen auf die kalte Jahreszeit kann einem schnell aufs Gemüt schlagen – der Herbstblues droht. Zu wenig Tageslicht und eine geringe Menge Serotonin im Körper –diese Umstände machen Forscher für den sogenannten Herbstblues verantwortlich. Hinzu kommt, dass ein kleiner Eiweißbaustein in unserem Gehirn in der kalten Jahreszeit dafür sorgt, dass wir Serotonin schneller verbrauchen – so die Entdeckung kanadischer Forscher. Das Schlafhormon Melatonin dagegen wird im Herbst und vor allem im Winter besonders eifrig produziert. Wie man dagegen angehen kann? Ganz einfach: Mit der richtigen Einstellung und diesen Tipps:

Immer positiv denken

Die innere Einstellung ist einer der entscheidenden Faktoren für Glück und Zufriedenheit. Ob Sie es nun professionell mit Bachblüten-Affirmationen versuchen – hier geht es zur Anleitung – oder Ihre innere Einstellung ohne besondere Formeln verändern, es kann Ihren Gemütszustand verbessern. Zwar kommt die Wende nicht von heute auf morgen und es braucht ein wenig Geduld und Durchhaltevermögen, lohnt sich aber allemal.

Mehr Tageslicht

Um die Serotonin-Produktion anzukurbeln, braucht unser Körper Tageslicht. Dieses bekommt er nur, wenn wir uns draußen aufhalten und uns dabei am besten auch noch bewegen. Mindestens eine halbe Stunde am Tag sollte selbst an einem tristen Sonntag schon möglich sein. Ergänzend dazu kann man auf Tageslichtlampen zurückgreifen. Die Firma „ROSS Gesundes Licht“ aus Hamburg beispielsweise hat sich auf „gesunde Beleuchtung“ spezialisiert und stattet ihre Kunden sowohl im Büro als auch in den eigenen vier Wänden mit der richtigen Tageslichtlampe aus – Beratung inklusive. Alternativ kann man diese auch einfach online bestellen.

Die richtige Ernährung

Fürs Wohlbefinden ist eine gesunde Ernährung unabhängig von der Jahreszeit sehr wichtig. Im Herbst, wenn wir uns besonders müde und angeschlagen fühlen, ist sie sogar umso wichtiger. In 100 Gramm Mango beispielsweise stecken 39 Milligramm Vitamin C, außerdem die Vitamine B1, B2 und E sowie Folsäure. 100 Gramm Schwarze Johannisbeeren bringen sogar 177 Milligramm Vitamin C aufs Vitaminkonto, das für ein gutes Immunsystem ausschlaggebend ist. Neben Vitaminen braucht der Körper im Herbst auch ausreichend Kohlenhydrate. Wenn Sie zwischendurch snacken wollen, greifen Sie zu Nüssen, Bananen, Trockenfrüchten oder Vollkornprodukten. Sie sind nicht nur gesund, sondern kurbeln auch noch die Bildung von Glückshormonen an – und davon kann man im Herbst eine ganze Menge gebrauchen.