Ratgeber - Unsere Welt wird immer schneller, immer mehr muss in kürzerer Zeit erledigt werden. Um sich Zeit zu sparen oder weil man sich im Kochen

nicht so gut auskennt, greifen immer mehr Menschen zu Fertiggerichten. Die Mahlzeit muss höchstens noch in der Mikrowelle aufgewärmt werden, fertig. Doch gibt es gesunde Alternativen dazu, die schnell und einfach zuzubereiten und gleichzeitig nahrhaft sind.

Der Ernährungsbericht 2017 kam zu dem Ergebnis, dass sich nur noch 39 % der Deutschen an den Herd stellen, um zu kochen. Da Fleisch am beliebtesten ist, würde ein Großteil sogar mehr für bessere Tierhaltung zahlen. Ein Umweltbewusstsein ist also durchaus vorhanden. Der Grund für die Liebe von Fertiggerichten liegt folglich eher bei ihrer schnellen und einfachen Zubereitung und ist nichtmit einem mangelnden Gesundheits- oder Umweltbewusstseins gleichzusetzen. Wer ab und an zu Fertiggerichten in der Tiefkühlabteilung in Supermärkten greift, kann beruhigt sein, denn solange man sich generell ausgewogen ernährt, gibt es keine gesundheitlichen Probleme. Umso wichtiger ist es, Wege zu erkunden, um generell einen gesunden Ernährungsstil zu leben, aber gleichzeitig nicht viel Zeit investieren zu müssen. Denn der Blick auf die Zutatenliste und die Nährwertangabe zeigt uns bei Fertiggerichten erhöhte Anteile von Fett und schnell verwertbare Kohlenhydrate (meist Weizenmehl), die zwar temporär zur Sättigung führen, aber auch "leere Kohlenhydrate" genannt werden, da der Hunger schnell wiederkommt und man zu noch mehr Snacks greift. Schlussendlich nimmt man dadurch mehr Kalorien zu sich, als eigentlich gesund ist. Wer Fertigprodukte wählt, sollte zumindest fettarme und zuckerarme Alternativen bevorzugen. Diese können dann sogar mit frischen Produkten ergänzt werden, denn wer keine Zeit hat, einen Pizzateig selber zu machen, kann diesen im Supermarkt kaufen und den Belag selbst im Supermarkt zusammensuchen; sei es die Tomatensoße, der Käse, die Champignons oder auch der Brokkoli, es lässt sich leicht eine eigene Kreation schaffen, die dann im Backofen wie gewohnt gebacken wird.

Auch beim Kochen muss man aufpassen, nicht zu fettorientiert zu kochen und viel Gemüse zu benutzen. Fleisch ist eine wichtige Quelle für Omegafettsäuren und Eisen; Geflügel ist ideal geeignet, da es nicht dieselben ungesunden Fette wie Schwein oder Rind enthält. Darüber hinaus hat es uns das Internet hat ermöglicht, online nach gesunden Gerichten aus Restaurants zu suchen oder etwas ganz Exotisches auszuprobieren. Mit neuen Gewürzen kann man jedem Gericht eine neue Richtung geben. So findet man in der libanesischen Küche eine reichhaltige Auswahl von Aromen, die zu einem besonderen Geschmackserlebnis führen können; mehr Infos dazu findet sich hier: www.deliveroo.de. Natürlich muss man einem Rezept nicht genau folgen, wenn man etwas geschmacklich ansprechend findet; sollten gewisse Kochschritte zu aufwendig sein, kann man manches auch weglassen oder ersetzen. Generell geht das gesunde Kochen schon los, bevor man die ersten Nahrungsmittel in die Pfanne legt. Anstatt eines Öls sollte man lieber eine Pflanzencreme aussuchen. Wer kein Vegetarier ist, sollte mit dem Fleisch beginnen. Putenbrust oder Hühnerbrust in Streifen schneiden, mit etwas Salz, Basilikum, Oregano oder Curry würzen und anbraten lassen. Als nächstes sollte man sich die Gemüsesorten aussuchen, die kulinarisch zu dem Gericht passen, das man haben will. Paprika geben Würze und machen Gerichte öliger, was wichtig ist, um keine trockene Mahlzeit zu erhalten, Salatherzen geben der Mahlzeit genügend Flüssigkeit. Um Zeit zu sparen, kann man sehr wohl tiefgefrorenes Gemüse benutzen, solange keine extra Geschmacksverstärker oder Zucker hinzugefügt wurden. Oft sind Karotten z. B. dann schon klein geschnitten, was auch wieder Zeit spart.

In recht kurzer Zeit ist man also in der Lage, eine köstliche und nahrhafte Mahlzeit zu kochen, was auch dazu beiträgt, sich generell fitter und gesünder zu fühlen, und eine Steigerung in der Lebensqualität darstellt.