Ratgeber - Die Hamburger Start-up-Szene boomt. Dabei stellen viele Jungunternehmer fest, dass eine benötigte Expansion nicht immer einfach ist.

Die Aufträge sind da, aber die notwendigen Mitarbeiter, Materialien oder Nutzfahrzeuge fehlen; und das Budget hält sich leider auch noch in Grenzen. Für den Bereich der Nutzfahrzeuge ist das Leasing eine erstklassige Alternative zum Kauf. Aber worauf ist bei dem Vertrag zu achten?

Welche Vorteile hat das Leasing?

So schön es auch ist, einen eignen Fuhrpark zu besitzen – das Leasing hat eine Vielzahl von Vorteilen zu bieten:

  • Günstige Alternative zur Vollfinanzierung
  • Sichert die Liquidität der Firma
  • Auch mit geringem Grundkapital erhältlich

Wer es geschickt angeht, der ist in der Lage, die Kosten von einem vollfinanzierten Fahrzeug auf zwei Leasing-Verträge umzulegen. Welche Kosten für das Leasing von Nutzfahrzeugen zu erwarten sind, kann man unter anderem hier einsehen: https://www.firmen-kfz.de/leasing/transporter-nutzfahrzeuge/

Die Versicherung muss passen

Ein wichtiger Baustein jedes Leasing-Vertrags ist die Versicherung. Immer mehr Unternehmen setzen auf eine Reihe von passenden Zusatzbausteinen, die speziell für den Fuhrpark von Geschäftskunden ausgelegt sind. So gibt es zum Beispiel die Möglichkeit, im Fall eines Totalschadens eine Police zu nutzen, welche die Ausgleichszahlung an den Vertragsgeber begleicht. Ohne eine entsprechende Absicherung fallen diese Kosten vollständig auf den Leasingnehmer zurück – im Ernstfall bringt ein solcher Vorfall die Firmenexistenz in Gefahr.

Wertverlust absichern

Die durchschnittliche Leasinglaufzeit für Neufahrzeuge beläuft sich auf 24 bis 48 Monate. Neuwagen erleiden innerhalb der ersten Monate einen recht hohen Wertverlust. Kommen dann selbst verursachte Schäden hinzu, kann der Wertverlust nach Ablauf der Leasing-Periode nennenswert hoch ausfallen. Eine entsprechende Versicherung sorgt für den notwendigen finanziellen Rückhalt.

Generell werden gewerbliche Leasing-Verträge in zwei Varianten angeboten. Unternehmen haben die Wahl zwischen Kilometerverinbarungen oder Restwertverträgen. Allerdings ist zu sehen, dass immer mehr Anbieter die Angebote mit Restwertverträgen nutzen und auf die Kilometervereinbarungen komplett verzichten.

Die Restwertverträge haben dabei vor allem für Kundengruppen einen Vorteil, die die Fahrzeuge stark beanspruchen. Zum Beispiel im Rahmen von Handwerksbetrieben. Das Be- und Entladen der Fahrzeuge und der regelmaßige Transport von schweren und robusten Materilien hinterlassen ohne Fragen Spuren. Wer hier einen Restvertrag nutzt, muss sich am Ende der Laufzeit nicht über eben diese unvermeidbaren Gebrauchsspuren mit dem Leasinggeber streiten.

Das richtige Fahrzeug wählen

Wer seinen Fuhrpark neu aufbaut, der sollte nicht auf eine professionelle Beratung durch den Leasing-Partner verzichten. Denn für die Leasing-Firmen ist es nicht von Vorteil, ein Fahrzeug auszugeben, das für den individuellen Einsatz nicht bestens geeignet ist und generell vermeidbare Schäden davonträgt.