Ratgeber -Der Hamburger SV steckt nach wie vor mitten im Abstiegskampf in der Fußball Bundesliga. Dennoch laufen im Hintergrund bereits die

Planungen für die kommende Saison. Die Verantwortlichen an der Elbe würden gerne die beiden Leistungsträger Bobby Wood und Kyriakos Papadopoulos langfristig an den Verein binden. Laut Sportdirektor Jens Todt sollen bereits erste Gespräche stattgefunden haben.

 

Nach zahlreichen starken Auftritten in Spielen im März, ist der Hamburger SV im April wieder ein wenig ins Stocken geraten. Mitte April mussten sich die Rothosen im Nordderby mit 1:2 gegen Werder Bremen geschlagen geben. Mit 32 Punkten liegt der HSV derzeit auf dem 14. Platz in der Liga, hat jedoch gerade mal einen Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz.

 

Fünf Spieltage vor Ende der Saison ist es noch vollkommen offen in welcher Liga der HSV kommende Saison spielen wird, dennoch arbeiten die Verantwortlichen im Hintergrund bereits an dem Kader für die nächste Spielzeit. Dabei geht es nicht nur um Neuzugänge im Sommer, sondern allen voran darum, aktuelle Leistungsträger langfristig an den Verein zu binden. Sportdirektor Jens Todt möchte insbesondere die Verträge von Stürmer Bobby Wood und Abwehrchef Kyriakos Papadopoulos verlängern.

 

Wood und Papadopoulos, die neuen Leader beim HSV

 

Als der US-Amerikaner Bobby Wood im vergangenen Sommer für knapp 3,5 Millionen Euro vom Zweitligisten Union Berlin an die Elbe wechselte, war die Skepsis bei vielen HSV-Fans groß, ob der 1,80 Meter große Angreifer eine echte Verstärkung für die Hamburger Offensive ist. Wood hat sich jedoch in seiner ersten Saison bereits bewiesen und gehört mit 5 Toren und 2 Vorlagen zu den Top-Scorern bei den Hamburgern. Wood plagt sich derzeit mit Knieproblemen herum und fehlt dem HSV daher derzeit. Dennoch spielt der Stürmer in den Plänen von Jens Todt eine wichtige Rolle. In der Sport BILD äußerte sich dieser wie folgt zu Wood: „Wir sind in Gesprächen mit Bobby und sind daran interessiert, ihn länger zu halten und seinen Vertrag entsprechend anzupassen.“

 

 

Der 24-jährige hat noch einen laufenden Vertrag bis 2020 in Hamburg. Medienberichten zu Folge kann dieser den Klub aber im Sommer für eine Ausstiegsklausel von zwölf Millionen Euro vorzeitig verlassen. Primäres Ziel von Todt ist es, diese Klausel weg zu verhandeln bzw. den Zeitpunkt nach hinten zuschieben. Wood dürfte im Saisonschlusspurt nochmals eine wichtige Rolle spielen. Sein Comeback dürfte er jedoch spätestens Ende April beim Abstiegsduell gegen den FC Augsburg feiern. Mit Blick auf die Wettquoten auf Guts.com Sportwetten Webseite, wäre eine Rückkehr von Wood sicherlich hilfreich für die Hamburger.

 

Neben Wood könnte auch Kyriakos Papadopoulos den HSV am Ende der Saison verlassen. Der Grieche ist nur noch bis Ende Juni von Bayer Leverkusen an die Hamburger ausgeliehen. Wie es mit dem Innenverteidiger kommende Saison weitergeht, bleibt offen. Auch hier hofft Todt auf eine zufriedenstellen Lösung für den HSV. Denn laut Todt hat Papadopoulos in den wenigen Monaten an der Elbe bereits einen bleibenden Eindruck hinterlassen: „Papa hat auf dem Rasen und außerhalb des Platzes einen sehr hohen Stellenwert bekommen. Er geht immer voran. Wir sind sehr zufrieden mit ihm.“

 

Der wohl wichtigste Faktor wird wohl der Klassenerhalt sein, ohne diesen sind Spieler wie Wood oder Papadopoulos kaum zu halten. Doch selbst wenn man die Klasse hält, wird es schwierig sich gegen Vereine durchzusetzen, die international spielen und eine deutlich bessere Perspektive anbieten können als die Hamburger aktuell.