Ratgeber - Der Hamburger SV hat turbulente Jahre hinter sich. Immer wieder kämpft der Bundesliga Dino gegen den Abstieg in der Fußball Bundesliga, auch in

dieser Saison. Dennoch herrscht aktuell eine gewisse Umbruchstimmung beim HSV, maßgeblich verantwortlich dafür sind Trainer Markus Gisdol, Vorstandsvorsitzender Heribert Bruchhagen und Sportdirektor Jens Todt. Das Trio könnte die Rothosen langfristig aus dem Tabellenkeller führen.

 

Die HSV-Fans wurden in den vergangenen Jahren auf eine harte Probe gestellt. Sowohl 2014 als auch 2015 mussten die Hamburger, im wahrsten Sinne des Wortes, bis zur letzten Sekunde um den Klassenerhalt zittern. Zweimal in Folge stemmte sich der Hamburger SV in der Relegation gegen den drohenden Abstieg, zweimal in Folge hat man ein historisches Negativereignis in der Vereinsgeschichte abwenden können. In der Saison 2015/16 landete der HSV auf einem soliden 10. Platz und viele Fans und Experten dachten, dass es ab nun wieder aufwärtsgehen würde. Doch bereits nach den ersten Spieltagen in der laufenden Saison war allen wieder klar, dass der HSV nach wie vor größere Probleme hat und auch in dieser Spielzeit wieder gegen den Abstieg kämpfen wird.

 

Als nach gerade einmal fünf Spieltagen Trainer Bruno Labbadia entlassen wurde, zum zweiten Mal in seiner HSV-Trainerlaufbahn, schien das Chaos perfekt zu sein. Mit null Siegen auf dem Konto und gerade einmal einem Punkt übernahm Markus Gisdol die Hanseaten. Aber auch der Ex-Hoffenheimer legte keinen Blitzstart bei den Hanseaten hin und holte „nur“ neun Punkte aus den ersten zehn Spielen. Es gab nicht wenige Fans und Experten, die damit gerechnet hatten, dass Gisdol sich nicht bis zum Ende der Saison halten würde. Bei Sportwetten-Anbietern wie sports.williamhill.com/bet/de-de konnte man bereits Wetten auf seine Entlassung platzieren. Doch spätestens als Heribert Bruchhagen kurz vor Weihnachten den Vorstandsvorsitz in Hamburg übernahm und Gisdol sein Vertrauen aussprach, waren auch diese Gerüchte beendet.

 

Die Verpflichtung von Bruchhagen und die zeitgleiche Trennung von Dietmar Beiersdorfer wurden von vielen Fußballfans in Hamburg als echter Befreiungsschlag gefeiert. Anfang des Jahres folgte mit Jens Todt ein neuer Sportdirektor und binnen weniger Monate hatte der HSV seine komplette sportliche Führungsriege nach und nach erneuert.

 

Der Trend zeigt nach oben

 

Mit Gisdol, Bruchhagen und Todt hat der HSV ein neues Trio an der Spitze, welches bereits erste Erfolge verbuchen konnte. Insbesondere Gisdol hat die Winterpause erfolgreich genutzt und intensiv mit der Mannschaft gearbeitet. Das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen. Die Hamburger haben nach acht Spielen in der Rückrunde unter Gisdol mehr Punkte geholt als in den 17 Spielen in der gesamten Hinrunde. Die Rothosen stecken zwar nach wie vor Mitten im Abstiegskampf, haben jedoch einen komfortablen Vorsprung auf dem 17. Platz und halten den Anschluss zum Tabellenmittelfeld.

 

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Trainer Markus Gisdol hat eine klare sportliche Vision die langsam aber sicher zum Greifen kommt. Auch die Fans spüren das und unterstützen die Mannschaft bei Heimspielen tatkräftig im Volksparkstadion. Darüber hinaus hat man mit Todt und Bruchhagen zwei Fachmänner verpflichtet, die in den kommenden Monaten insbesondere bei der Gestaltung des Spielerkaders für die neue Saison eine tragende Rolle spielen werden. Es wird spannend zu sehen wie sich der HSV in der neuen Spielzeit präsentiert unter dem Trio Gisdol, Bruchhagen und Todt. Der Trend zeigt deutlich nach oben.