Ratgeber - Es sind die Ängste des Alltags, denen vielen Menschen nicht entfliehen können. Zwei von fünf Deutschen leiden unter leichten Ängsten. Bei jedem Zehnten wird sie zu einer

echten Belastung.  Dabei kann jeder Bereich des Lebens betroffen sein. Es ist die Angst vor Tieren wie Spinnen oder Ratten, vor engen Fahrstühlen und kleinen Räumen, die bei Menschen zum Zittern, Schweißausbruch, zu Übelkeit, Herzrasen oder auch Panikattacken führen können. Genau wie vor Dingen oder Örtlichkeiten leiden Menschen auch unter sozialen Ängsten, oft im zwischenmenschlichen Bereich, oder unter Prüfungsängsten, die mit einer völligen Blockade verbunden sein können.

Eigentlich sitzt der Stoff. Man hat gelernt und ist gut vorbereitet. Im entscheidenden Moment, bei einer Prüfung oder einem Auftritt vor Publikum, macht einem die Psyche einen Strich durch die Rechnung. Solche Prüfungsängste oder Lampenfieber können bis zu einem kompletten Blackout führen, der jedes Denken verhindert und Handlungsunfähig macht. In der Regel wissen die Betroffenen um dieses Problem. So beginnt die Angst schon oft lange vor dem Auftritt oder vor der Prüfung. Der Körper reagiert mit innerer Anspannung, Verdauungsbeschwerden oder Schlafstörungen.

Sich jemanden offenbaren, dem potentiellen Traumpartner seine Zuneigung zu gestehen. Solche Situationen sind für schüchterne Menschen oft eine grauenhafte Situation. Es kommt zum Stottern. Sätze werden unvollständig oder verlieren ihren Sinn. Es ist in der Regel die Angst vor Ablehnung oder Kritik, die besonders viele Menschen umtreibt. Umfragen ergaben, dass sich bis zu 61 Prozent der Menschen selbst für schüchtern halten. Sehr oft kommt Schüchternheit bei der Begegnung mit Menschen des anderen Geschlechts zum Vorschein. Die Wissenschaft forscht nach den Ursachen. Heute geht man davon aus, dass sowohl genetische Faktoren, wie auch Traumata in der Kindheit eine Rolle spielen.

Für Männer kann die Angst vor dem Versagen im Sexualleben zu einer schweren psychischen Belastung werden. Die Ursachen sind vielfältig. Auch die Unzufriedenheit über die eigene Penisgröße kann ein Grund sein. Eine erektile Dysfunktion, umgangssprachlich als „Impotenz“ bezeichnet, kann die Folge sein. Rund vier Millionen Männer sind nach Schätzung von Experten allein in Deutschland betroffen. Besonders bei Jüngeren können psychische Auslöser die Ursache sein. Die Angst im entscheidenden Moment zu „versagen“, vergrößert das Problem und hält von sexuellen Kontakten ab. Für Betroffene kann das zum „Teufelskreis“ werden.

Es sind oft die in einem schlummernden Ängste, die zu Unsicherheit, körperlichen Stresssituationen, Panik oder zum Blackout führen. Professionelle Hilfe ist der sicherste Weg, um einen Ausweg aus dieser Misere gezeigt zu bekommen. Ein erster Schritt kann ein Online-Selbsthilfekurs sein. Die AOK bietet ihn an: https://gesundheitsmanager.aok.de/ego-coach-962.php