Ratgeber - In den letzten Jahren haben sich die Gaspreise um einiges erhöht. Dies ist auf verschiedene Ursachen zurückzuführen. Zum einen ist die Erhöhung der Steuern ein Grund dafür,

zum anderen sind die fortschreitende Knappheit der fossilen Energieträger ein weiterer Anhaltspunkt dafür. Den meisten Verbrauchern ist nicht bewusst, dass sie selber entscheiden können bei welchem Anbieter sie ihr Gas beziehen. Mit einem Wechsel kann der Kunde unter Umständen mehrere hundert Euro sparen, da die Angebote und Preise von Anbieter zu Anbieter zum Teil stark variieren. Wer mit seiner Gasrechnung nicht zufrieden ist und Geld sparen möchte, der sollte erst einmal prüfen, ob es einen anderen Anbieter zu besseren Konditionen gibt. Es gibt auf dieser Webseite die Möglichkeit die verschiedensten Preise und Anbieter miteinander zu vergleichen. Dieser Onlineservice ist in den meisten Fällen kostenlos und verpflichtet weder zum Kauf noch zu einem Vertragsabschluss.

Wann ist ein Gaspreisvergleich zu empfehlen?

Seit der Liberalisierung des Marktes für Gasanbieter 1988 sind viele neue Anbieter dazu gekommen. Die steigende Konkurrenz und die vielen attraktiven Angebote sind ein großer Vorteil für den Verbraucher. Es lohnt also definitiv, sich einmal auch bei der Konkurrenz umzuschauen. Nun stellt sich die Frage, wie oft man nach einem neuen Anbieter suchen sollte. Die meisten Verträge haben eine Mindestlaufzeit von 12 Monaten. Demnach kann man einmal im Jahr den Anbieter wechseln, sofern man die Kündigungsfristen  einhält. Das hat den Vorteil, dass man von günstigen Grundgebühren und Sonderkonditionen für neue Kunden profitieren kann. Der Gaspreis hat sich sehr stabil entwickelt aufgrund der geringen gesetzlichen Abgaben. Im Gegensatz zu den Strompreisen.

Wie setzt sich der Gaspreis zusammen?

Der Gaspreis setzt sich aus vielen Kostenfaktoren zusammen. Am Ende der Abrechnungsperiode bekommt der Kunde eine Rechnung auf der nur ein Preis steht. In Wahrheit setzt dieser sich aber aus verschiedenen Punkten zusammen. Über 30 Prozent der Kosten entstehen durch verschiedene Steuerregelungen. Das sind unter anderem die Mehrwertsteuer, die anteilige Förderabgabe, die Erdgassteuer und die Konzessionsabgabe. Die anderen 70 Prozent der Gesamtkosten entfallen zu einem großen Teil auf die Produktion, den Transport, den Import und auf die Speicherung von Gas, das in unterirdischen Erdgasspeichern zum großen Teil gespeichert wird. Eine Prozedur, die mit viel Aufwand verbunden ist. Der Gaspreis hat sich in den letzten Jahren sehr stabil entwickelt, da die steuerlichen Abgaben nur einen kleinen Teil ausmachen. Im Gegensatz zum Strompreis. Daher ist Gas auch für die Zukunft eine gute und preislich eher günstige Energiequelle. dl