Flugzeug im Sonnenuntergang

Ratgeber - Im Herbst ist es für einen Urlaub am Strand häufig schon zu kalt. Außerdem ist ein Großteil der Urlaubstage nach dem Sommerurlaub meistens ohnehin schon aufgebraucht.

Deswegen ist der Herbst die perfekte Zeit für Städtetrips. Viele Urlaubstage braucht man nicht, um eine andere Stadt zu entdecken. Außerdem sind die Innenstädte zu dieser Jahreszeit nicht mehr so stickig und heiß - also ideal für Stadtspaziergänge. Und falls es einmal regnet oder windig wird: In den Innenstädten ist ein Museum oder Café nie weit.

Wohin soll die Reise gehen? Von Deutschland aus erreicht man die meisten größeren europäischen Städte innerhalb weniger (Flug-)Stunden. Wer hinsichtlich seines Reiseziels flexibel ist, muss für solch einen Kurztrip kein großes Budget einplanen. Der Reiseblog Urlaubsguru.de veröffentlicht regelmäßig Top-Deals für Städtetrips. Es lohnt sich, gezielt nach solchen Angeboten zu suchen, wenn man die Urlaubskasse schonen möchte. Dann kann man zwischen September und Dezember vielleicht auch mehr als eine Stadt besuchen. Spannende Ziele gibt es jedenfalls genug. Kennen Sie diese schon?

Cork

Cork geht neben den großen Städten Dublin und Belfast fast ein bisschen unter. Dabei ist es mit seiner vielseitigen Kultur, der einmaligen Landschaft und seinen urigen Pubs bestens für einen Städtetrip geeignet. Einen Besuch wert ist das <Cork Butter Museum. Die Besucher erfahren alles über die Geschichte der Molkereiproduktion, die in Cork lange Tradition hat. Kulturelles Highlight ist sicherlich die St. Fin Barre's Cathedral in der Dean Street. Sie ist im Inneren mit filigranen, bunten Mosaikelementen verziert. Von dort aus bietet sich ein Spaziergang über den English Market an, wo Fisch, Käse, Fleisch und Dessertspezialitäten angeboten werden. In unmittelbarer Nähe liegen das prunkvolle Opernhaus und die Crawford Gallery. Von Zeit zu Zeit werden in Cork Food-, Musik- und andere Festivals veranstaltet. Eine Übersicht über aktuelle Veranstaltungen gibt es auf dieser Seite.

Maastricht
Maastricht hat gerade einmal 122.000 Einwohner, dennoch herrscht in der ältesten Stadt Europas durchaus Großstadtflair. Auf dem Vrijthof, dem wichtigsten Platz in Maastricht, lässt es sich erstens wunderbar schlemmen, zweitens gibt es dort jede Menge zu sehen: Auf dem Platz befinden sich unter anderen die Servatiusbasilika, der älteste Kirche der Niederlande, und die St. Jans-Kirche mit ihrem 70 Meter hohen Turm. Wagt man sich an die Besteigung des Turms, wird man oben mit einer herrlichen Aussicht über die Stadt belohnt. Immer mittwochs und freitags findet der Maastrichter Markt statt. Dort gibt es frisches Gemüse, Käse und Fisch, außerdem Kleidung, Parfüm, Taschen und vieles mehr. Stärken kann man sich anschließend in einem der kleinen Cafés oder Bars, die sich rund um das imposante Rathaus fast aneinanderreihen.

Valletta
In der kleinsten europäischen Hauptstadt kann man den Sommer wunderbar ausklingen lassen. Wenn die goldenen Sonnenstrahlen der Herbstsonne die zwei Naturhäfen in ein warmes, sanftes Licht tauchen, sind nicht nur Romantiker entzückt. Valletta hat mit seinen barocken Gebäuden, Schlössern und Kirchen aus der Zeit der Malteserritter den Status "UNESCO-Weltkulturerbe" erlangt. Sightseeing-Stress muss man nicht befürchten, denn die Stadt ist aufgrund ihrer Größe sehr übersichtlich und gut zu Fuß erkundbar. Da bleibt genügend Zeit für ausgiebige Pausen in den kleinen Cafés der Stadt, in denen es handgefertigtes Gebäck gibt. Die Restaurants kochen traditionelle maltesische Gerichte. Und natürlich gibt es auf Malta auch noch diverse Sehenswürdigkeiten – zum Beispiel die antike Stadt Mdina, die Blaue Grotte oder die Tempelanlage Hypogäum von Ħal-Saflieni aus dem Neolithikum. Alle Sehenswürdigkeiten der Insel sind von Valletta aus in maximal 30 Minuten zu erreichen. dl