Ratgeber - Harburg hat viele Kunstausstellungen und Galerien zu bieten. Gerade erst wurde der Kunstverein Harburger Bahnhof mit dem Art-Cologne-Preis ausgezeichnet (wir berichteten).

Während die Galerien mit Kunst handeln und der Käufer die Fotografien oder Gemälde bei sich aufhängen und eine eigene Sammlung aufbauen kann, geht es im Museum auch um Kunstvermittlung. So auch bei der Langen Nacht der Museen. Diese zog in diesem Jahr wieder ein großes und vor allem junges Publikum an. Hier zeigte sich auch, dass sich die Medienformen zusehends vermischen und miteinander interagieren. Bei der Langen Nacht der Museen konnten etwa mit Smartphones Fotos gemacht werden, die in sozialen Netzwerken geteilt und schließlich zukünftig zu einem Film verarbeitet werden, wie die Veranstalter berichten. "Allein in der Nacht wurden 2.588 Tweets und Instagram-Bilder mit dem Hashtag #lndmhh abgesetzt", so Vera Neukirchen vom Museumsdienst Hamburg.

Kunst zu Hause

Mittlerweile können Privatpersonen sich relativ günstig auch ihre eigenen Fotos in ebenso hoher Qualität aufhängen, wie sie in den Galerien anzutreffen ist, lässt der Foto-Anbieter WhiteWall selbstbewusst verlauten. Im dessen Labor werden unter anderem auch die Abzüge für die LUMAS-Galerien hergestellt, die an vielen Standorten in Europa besucht werden können. In Hamburg etwa in der Poststraße 37. Wenn man sein Foto bei WhiteWall auf Alu-Dibond oder andere hochwertige Materialien drucken lassen möchte, braucht das Bild eine gewisse Auflösung. Aber die ist selbst bei den meisten Smartphone-Kameras heute gegeben. Bevor das Bild angefertigt wird, wird die Bildqualität geprüft. Fast alles eignet sich als Motiv für Fotografie. Wer mit seiner Kamera durch die Stadt streift, kann dabei spannende und unerwartete Objekte, Situationen und Stimmungen einfangen. Die Fotografin Bilere gibt in ihrem Blog Tipps für die Stadtfotografie.

Stile in der Fotografie

In der "Street Photography" – oder deutsch "Straßenfotografie" – könnte man annehmen, dass neutral abgebildet wird, was einem in der Stadt begegnet. Allerdings begann diese Form der Fotografie als etwas sehr Politisches. Missstände sollten aufgezeigt werden, indem man sie ungeschönt ablichtet. Berühmte Vorreiter sind etwa Henri Cartier-Bresson oder Vivian Maier. Daneben gibt es viele verschiedene Stile und Genres in der Fotografie – auch abhängig davon, ob man für eine Reportage, für Hochzeiten, für Mode oder für kreative Fotomontagen fotografiert. Wer sich selber nicht für das Fotografieren begeistert, kann auch Bilder aus der Bildersammlung von WhiteWall kaufen, um sein Zuhause mit kunstvollen Aufnahmen zu dekorieren. Eine neue Kooperation zwischen WhiteWall und EyeEm sorgt dafür, dass die Grenze zwischen Hobby- und Profifotografie weiter verwischt. Denn auf der EyeEm-Plattform werden hochwertige Fotos von Smartphone-Nutzern gesammelt. Die weitere Entwicklung der verschiedenen Medien bleibt also spannend.

Bildrechte: Kay Nietfeld, Hamburg, Deutschland, 2008. "Containerschiffe im Hamburger Hafen". Von WhiteWall.com