160228UhrRatgeber - Viele Menschen wünschen sich, einmal eine Rolex oder Breitling zu besitzen. Insbesondere für Männer sind Luxusuhren das Pendant zum Perlenschmuck der Damen. Armbanduhren

komplettieren das Outfit und zeugen von einem hohen Status. Wer einmal eine teure Uhr gekauft hat, möchte häufig noch eine weitere erwerben und so seine Sammlung stetig vergrößern. Früher begab man sich ausschließlich auf Uhrenmessen und in stationäre Geschäfte, um einen Teil seiner Sammlung zu verkaufen und vom Erlös eventuell neue Modelle zu erwerben. Heute hat sich zu diesen traditionellen Treffpunkten der Handel im Internet gesellt. Eine der größten internationalen Handelsplattformen für Luxusuhren ist Chrono24. Laut Betreiber finden 90 Prozent der Uhren hier auch einen Abnehmer. Uhrenbesitzer erreichen über die Plattform potenzielle Käufer auf der ganzen Welt, da der Anbieter in über 80 Ländern agiert. Ein weiterer Vorteil am Online-Handel mit Uhren ist, dass man die Gebühr wieder zurückbekommt, wenn die Uhr nicht verkauft wird. Sicherheit bietet zudem das Trusted Checkout System. Hierbei wickelt der Händler den Verkauf ab und der Verkäufer muss die Ware nur verschicken.

Die Suche nach der Exit-Uhr

Uhrenkenner und -sammler suchen sie wie den heiligen Gral: die Exit-Uhr. Dieser Begriff meint die perfekte Uhr, mit der man seine Sammlung abschließt. Für die Entscheidung, welches das eigene Exit-Modell wird, kann man sich unter anderem an Zertifikaten und Auszeichnungen orientieren. Eine davon ist die Goldene Unruh. Der Gewinner dieses Preises wird jährlich mittels einer Abstimmung von FOCUS Online, FOCUS und dem Uhren-Magazin gefunden. 2015 gewann der Hersteller Nomos Glashütte in 4 von 5 Preiskategorien den Wettbewerb. In der höchsten Preisklasse gewann die Manufaktur IWC mit der Uhr Portugieser Ewiger Kalender, welche über 25.000 Euro kostet und die Mondphasen abbildet.

Preisgekrönte Einsteigeruhren

Wer Luxusuhren bewundert, aber davor zurückschreckt, mehrere tausend Euro für seinen Zeitmesser auszugeben, kann sich zunächst die günstigeren Einsteiger-Modelle ansehen. Luxusuhren unter 1.000 Euro besitzen jedoch nur ein Standard-Uhrwerk und eine überschaubare Anzahl von Funktionen. Uhren bis 2.000 Euro sind dagegen teilweise bereits mit einem Chronometer-Zertifikat ausgestattet, welches die hohe Genauigkeit der Zeitangabe bescheinigt. Die Männerzeitschrift GQ zeichnet im Rahmen seiner GQ Time Awards in jedem Jahr eine solche Einsteigeruhr aus. 2015 gewann die Meister Chronoscope vom Hersteller Junghans diesen Titel.

Börsen in Hamburg

Wer neugierig auf die verschiedenen Modelle geworden ist, der kann mehrmals im Jahr die „Uhren- und Schmuckbörse“ in Hamburg besuchen. 2014 wurde sie im edlen Hotel Atlantik Kempinski veranstaltet. In diesem Jahr findet man sie jedoch wieder auf dem Gelände der Universität Hamburg am Dammtor. Die nächsten Termine sind der 28. Februar und der 24. April. Wer selbst verkaufen möchte, kann sich über den Veranstaltungsservice Dirk Lask anmelden. Eine weitere Möglichkeit, neue Schätze zu erstehen ist die „WATCH OUT Uhren-, Schmuck- und Technikbörse“ in der Internationalen Kulturfabrik Kampnagel. Die nächste Gelegenheit dafür bietet sich wieder am 3. April. Der Eintritt beträgt 6 Euro. Ein Anmeldeformular kann hier aufgerufen werden. dl

Bildrechte: Flickr Rolex GMT-Master 16753 hypo.physe CC BY-SA 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

Veröffentlicht 28. Februar 2016