151009Mobil1Ratgeber - Hamburg ist eine der Städte mit einer fast flächendeckenden Verfügbarkeit von Highspeed-Internet mit 50 bis 100 Mbit je Sekunde. 1,8 Millionen Einwohner verfügen über

dieses Breitbandnetz, somit ist es fast flächendeckend gegeben. Doch immer beliebter wird das mobile Internet für Smartphone, Handy, Laptop oder Tablet.

Übertragungsgeschwindigkeiten nehmen zu

Die Möglichkeiten, mobiles Internet mit Smartphone & Co. zu nutzen, sind vielfältig und die Übertragungsgeschwindigkeiten nehmen zu. Das macht die mobile Internetnutzung zunehmend zu einer Konkurrenz für den Breitbandanschluss per Kabel. Abhängig von der Verfügbarkeit können verschiedene Geschwindigkeiten erreicht werden. Welche Geschwindigkeit am eigenen Wohnort möglich ist, ergibt ein Tarifvergleich, zum Beispiel auf billiger-surfen.de. Folgende Übertragungsstandards gibt es:

  • GPRS/EDGE: 53,6 kBit/s/300 kBit/s
  • UMTS: 384 kBit/s
  • HSPA: 14.400 kBit/s
  • LTE: 300.000 kBit/s

Weit verbreitet ist hierzulande HSPA mit bis zu 14,4 MBit/s im Downstream, je nach Anbieter. Doch viele Betreiber der Mobilfunknetze rüsten bereits auf LTE oder zumindest HSPA+ um. HSPA+ ermöglicht Übertragungsraten bis zu 84 MBit/s und LTE sogar noch mehr.

LTE – ideal dort, wo kein DSL verfügbar ist

Für LTE werden oftmals andere Frequenzen verwendet, die sogenannten Digitalen Dividende. Hierfür besitzen die Telekom, Vodafone und O2 Lizenzen. In größeren Städten gibt es LTE aber auch auf den üblichen Frequenzen. Tarife gibt es sowohl für die Nutzung von unterwegs in Form eines Datenvolumens oder für den stationären Einsatz in Form einer Flatrate. Dort, wo kein schnelles Breitband vorhanden ist, kann LTE DSL ersetzen.

Hardware für den mobilen Internetzugang

Um mobil zu surfen, ist natürlich auch die passende Hardware erforderlich. Mittlerweile gibt es hierfür verschiedene Möglichkeiten: Surftsticks, in die eine SIM-Karte des jeweiligen Anbieters gesteckt wird, oder Smartphones, die es bereits schon ab 100 Euro gibt. Der Nachteil dieser Handys ist das kleine Display. Wer es größer mag, kann ein Tablet mit Touchscreen wählen. Für produktive Arbeit sind jedoch eine Tastatur und ein vollwertiges Betriebssystem erforderlich. Hier lohnen sich Laptops, besonders dünne und kompakte Ultrabooks oder Netbooks, die noch etwas kleiner sind. dl

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