150413KrawallHarburg – Erneuter Großeinsatz der Polizei im Zusammenhang mit Unterkünften von Flüchtlingen in Harburg. In der Nacht zum Montag waren  Beamte aus ganz Hamburg, von der

Bundespolizei und sogar aus dem nördlichen Niedersachsen zusammen gezogen worden, um Auseinandersetzungen zu verhindern. Laut Polizei war zuvor war ein verletzter Eritreer an der Polizeiwache an der Lauterbachstraße aufgetaucht. Er hatte angegeben von einer Gruppe Albanern angegriffen worden zu sein. Daraufhin hatten sich mehrere seiner Landsleute in Richtung Schwarzenberg aufgemacht. Dort hatten sich bereits Albaner gesammelt, sich auf eine Auseinandersetzung mit den Eritreern vorbereitet hatten. Polizisten konnten die Nordafrikaner aufhalten, bevor sie die Unterkunft gegenüber der TU erreichten. Es kam zu keinen Ausschreitungen.
Auf dem Schwarzenberg hatte es am Sonnabend eine Massenschlägerei zwischen den beiden ethnischen Gruppen gegeben, in und außerhalb der Unterkunft stattfand. gegeben, bei der 16 Menschen verletzt wurden.

In der Nacht zum Sonntag waren Beamte sowohl auf dem Schwarzenberg, wie auch in der Flüchtlingsunterkunft in und an der ehemaligen Post, wohin die Eritreer nach den Ausschreitungen am Sonnabend hin umquartiert worden waren, im Einsatz.

Die Anlässe für Auseinandersetzungen sind bislang immer sehr niederschweflig gewesen. Auslöser der Massenschlägerei am Sonnabend soll ein Streit um eine Waschmaschine gewesen sein. Mitte Februar gab es einen Großeinsatz der Polizei, nachdem ein Nordafrikaner ein syrisches Mädchen gepackt und geküsst hatte. Im April vergangenen Jahres war es ein Streit zwischen zwei Familien aus Südosteuropa um ein Schrottfahrrad, der einen größeren Einsatz in der Unterkunft Lewenwerder auslöste. zv

Artikel vom 13. April 2014 Lewenwerder