150328Feuer2Fischbek – Das war eine heiße Nacht für die Feuerwehr im Süden Hamburgs. Ein Großbrand direkt an der Landesgrenze und mehrere weitere Einsätze haben die

Einsatzkräfte in Atem gehalten. Allein an der Cuxhavener Straße waren sieben Freiwillige Feuerwehren im Einsatz.

Gegen 3 Uhr war in der Nacht zum Sonnabend die Feuerwehr zu einem Feuer an der Cuxhavener Straße alarmiert wurde. Das letzte Gebäude vor der Landesgrenze, ein Reetdachhaus, stand in Flammen. Als die ersten Löschfahrzeuge eintrafen, loderten die Flammen bereits lichterloh im Dachstuhl des den knapp zehn Meter breiten und 18 Meter langen Gebäudes. Die Feuerwehr gab 2. Alarm. Neben zwei Berufswehren waren bis in den Vormittag auch sieben FF´s und zahlreiche Sondereinsatzkräfte der Hamburger Feuerwehr im Einsatz. „Die Wasserversorgung war außerordentlich aufwendig“, sagt ein Feuerwehrmann. „Wir mussten Schlauchleitungen bis zum Ohrnsweg verlegen.“ Das Gebäude konnte nicht gerettet werden. Was das Feuer auslöste, ist unklar. Die Brandermittlung der Kripo Hamburg ermittelt.

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Die Einsatzstelle an der Cuxhavener Straße. Foto: zv

Das Gebäude war in den vergangenen Jahren mehr oder weniger erfolgreich als Gastronomie genutzt worden. Zuletzt hatte im August 2013 dort eine Gaststätte unter dem Namen „Das neue Orakel“ eröffnet. Aktuell, so verrät es die Internetseite des Betreibers, war die Musikkneipe „vorübergehend geschlossen“.

Auf der Elbinsel brannte am frühen Sonnabendmorgen im Bereich Georgswerder eine Kleingartenlaube. Drei Freiwillige Feuerwehren, aus Moorwerder, Kirchdorf und von der Veddel waren an dem Einsatz beteiligt. Die Laube brannte völlig nieder. Die Brandursache ist unklar. Auch hier ermittelt die Kripo.

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Die brennende Laube in Georgswerder. Foto:MüGü

An der Wetternstraße in Harburg wurde in einem Raum, in dem Matratzen gelagert werden, offenbar gezündelt. Ein Bewohner erlitt Verletzungen. Das Feuer war in dem Fall weitgehend gelöscht, als die Feuerwehr eintraf. zv

Veröffentlicht 28. März 2015